Früher war mehr Lametta

Manuela Sages aus Trier schreibt zur Berichterstattung über den Trierer Bischof Stephan Ackermann: Ich wurde unfreiwillig Zeugin einer Unterhaltung auf einer Parkbank. A: Hast du neulich auch den Artikel „Fleischkäse beim Bischof“ im TV gelesen? B: Ja, hab‘ ich. Aber ehrlich gesagt, mir wäre das schon recht unangenehm, wenn ich am nächsten Tag in der […]

Der Wunk mit dem Zaunpfahl

Jürgen Lang aus Konz schreibt: Ich würde mich freuen, wenn Sie bei einer Redaktionssitzung einmal auf einen grammatikalischen Fehler hinweisen würden. In der letzten Zeit habe ich im TV wiederholt das Perfekt Partizip des Verbs „winken“ als „gewunken“ gelesen. Dies tut einem Germanisten und Deutschlehrer recht weh, muss es doch „gewinkt“ heißen. „Winken“ ist ein […]

Das Leben ist eine Liste

Heinz Kraemer aus Bernkastel-Kues schreibt: In den Medien erscheinen von Zeit zu Zeit Berichte über die Superreichen dieser Welt. So war kürzlich im TV zu lesen, dass der Stahl-Magnat Lakshmi Mittal mit 19,3 Milliarden Dollar zu den vermögendsten Menschen der Welt zählt (Platz acht der „Forbes-Liste“). Gleichzeitig heißt es, dass sein Konzern Arcelor-Mittal tief in […]

Doppelter Ärger

Gerlinde Steffgen schreibt: Guten Tag, ich bekomme immer mehr das Gefühl, die Eifelaner sind nur noch Leser 2. Klasse, da wir ständig mit zwei gleichen Artikeln in einer Ausgabe konfrontiert werden – zum Beispiel TV vom 27.4.09, Seite 10 und Seite 14 „Kein Ticket für die Talfahrt gelöst“, sowie „Mehr Platz für Fußgänger“ oder TV […]

Adel verpflichtet

Otto Müller aus Morbach schreibt: Wie überall in den Medien wimmelt es im TV nur so von Experten. Jeder, der irgendein dummes Zeug verzapft hat, ist sofort ein selbsternannter Experte. Und der Volksfreund druckt diesen Mist auch noch ab. Bestes Beispiel ist die Stilkunde von Salka Schwarz im Wochenend-Journal. Für wie dumm, doof oder ungebildet […]

Herr D.

Norbert Damm aus Trier kritisiert die Berichterstattung über die Caritas-Trägergesellschaft (ctt): Im TV vom 20. April heißt es: „Der Gesundheitskonzern war wegen der kriminellen Machenschaften seines Ex-Chefs vor zehn Jahren in arge Finanznöte geraten.“ Zu deren Aufklärung hatte der Redakteur Michael Fröhlingsdorf wesentlich beigetragen. Er bekam später den „Wächter-Preis“ und arbeitet heute meines Wissens beim […]