Ganz nah!

Reinhard Litzenburger aus Kleinich schreibt: Nun ist es ja quasi amtlich, da von (zweit-) höchster Stelle kommuniziert: Der Hunsrück liegt nicht im Blickwinkel des TV, dieser fühlt sich eher berufen, zum Beispiel den „Dialog … in der Eifel und an der Mosel“ zu suchen. Genauso wie wir im Landkreis Bernkastel-Wittlich ständig aus dem Blick geraten, wird dies auch in der Berichterstattung gehandhabt. Eigentlich bräuchten wir zwei verschiedene Ausgaben: wegen der Zuordnung zur Verbandsgemeinde Bernkastel-Kues neben der Mosel-Zeitung noch die Hunsrück-Ausgabe. Dennoch hätte nicht passieren dürfen, dass über die Fusion der Volksbank Hunsrück mit der Volksbank-Raiffeisenbank Nahetal kein Wort im TV stand!
Lieber Herr Litzenburger,
vielen Dank für Ihr Schreiben. Vor einer Woche habe ich von den Gesprächen berichtet, die wir mit Vertretern von Vereinen führen – nach und nach überall im Verbreitungsgebiet des TV. Keine Sorge, der Hunsrück wird nicht vergessen!
Unabhängig davon haben Sie jederzeit (dank E-Mail sogar rund um die Uhr) die Möglichkeit, mit der Redaktion Kontakt aufzunehmen. Wir freuen uns über Rückmeldungen und greifen Anregungen gerne auf.
Der TV hat in den vergangenen Jahren die lokale Berichterstattung konsequent ausgebaut. Aus sechs Ausgaben sind zwölf geworden: Trier, Trierer Land, Konz, Saarburg, Hochwald, Bitburg, Prüm, Daun, Gerolstein, Wittlich, Mosel und Hunsrück.
Das Ziel: ganz nah bei den Leserinnen und Lesern zu sein! Jeder Lokalteil wird mit den Themen aufgemacht, die für die jeweilige Ausgabe besonders interessant sind. Meist aus dem unmittelbaren Lebensumfeld. Je weiter Sie im Lokalteil nach hinten blättern, umso mehr Berichte und Fotos aus den Nachbarkreisen und der gesamten Region finden Sie.
Das gilt auch für die Hunsrück-Ausgabe, die alle wichtigen Artikel aus der Mosel-Zeitung enthält – und umgekehrt. Über die Banken-Fusion haben wir mehrmals berichtet, abschließend am 26. Juni in einem halbseitigen Artikel mit Foto auf Seite 13 Ihrer Mosel-Ausgabe (identisch im Hunsrück).
P.S.: Bevor im Dezember 2000 die Hunsrück-Ausgabe startete, haben wir unsere Leserinnen und Leser nach ihrer Meinung gefragt. Geplant war ursprünglich ein Lokalteil, der das Einzugsgebiet zwischen Morbach, Thalfang, Hermeskeil und Kell am See abdecken sollte. Dieser Plan stieß jedoch auf wenig Wohlgefallen, und so kam es, dass statt einer neuen Ausgabe gleich zwei gegründet wurden: Hunsrück und Hochwald. Sie sehen: Wir nehmen Wünsche und Kritik ernst.
Herzliche Grüße!
Peter Reinhart

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