Frieda Frech und Archibald Angeber

Frau F. meint: Ich würde sehr gern Leserbriefe schreiben, bitte aber ausdrücklich darum, meinen Namen und meinen Wohnort nicht zu veröffentlichen. Könnte ich mir nicht einen Künstlernamen zulegen, um meine Anonymität zu wahren? Ich lese im Volksfreund doch des öfteren Artikel, wo Menschen aus Gründen des Personenschutzes anonym bleiben dürfen oder einen anderen Namen erhalten. Haben Leserbriefschreiber keine Lobby? Falls dem so wäre, fände ich es sehr schade.

Liebe Frau F.,

vielen Dank für Ihre Zuschrift. Ich habe Verständnis für Ihren Wunsch, anonym zu bleiben, kann aber keine Ausnahme zulassen. Warum?

Immer wieder erreichen uns „Leserbriefe“ ohne Absender oder mit Fantasie-Namen gezeichnet – mit der Bemerkung, wegen der Brisanz des Themas müsse der Schreiber Weiterlesen

Mit Kanonen auf Spatzen

Klaus Erzig aus Newel schreibt zum Artikel „Falsche Post vom Finanzamt“ (13./14. September in einigen Lokalteilen erschienen):

Wo Menschen arbeiten, passieren hin und wieder Fehler. Wenn diese Fehler schwerwiegend sind, kann das unter Umständen sehr tragisch und folgenreich sein, und sie gehören auch angesprochen. Leichte Fehler lassen sich meist unproblematisch und ohne Folgen beheben.

Hier hat das Finanzamt versehentlich Herrn Karlo Kopper aus Osburg einen Brief mit persönlichen Unterlagen zugesandt, der nicht für ihn bestimmt war. So etwas darf natürlich nicht passieren. Es kann aber passieren, insbesondere bei immer größer werdendem Leistungsdruck und Stress durch immer umfangreichere und kompliziertere Gesetze und Arbeitsabläufe bei gleichzeitigem massiven Stellenabbau. Weiterlesen

Was Pfeifenbläser antreibt

Ein anonymer, mit Bleistift geschriebener Brief: Wie lange will der TV noch schweigen zu den schmutzigen Machenschaften des Herrn […] seit Monaten kein Cent mehr überwiesen […] von Woche zu Woche belogen und betrogen. Ich kann leider nur anonym schreiben (familiäres Umfeld).

Liebe(r) Leser(in) ohne Namen,

schade, schade: Sie wissen offenkundig etwas, was wir nicht wissen. Das zumindest entnehme ich Ihren Andeutungen. Wenn Sie Ihr Wissen mit uns teilen würden, wenigstens ein bisschen, könnten wir nachforschen und vielleicht „schmutzige Machenschaften“ aufdecken.

So haben wir nicht mehr als den vagen Verdacht, dass möglicherweise irgendwo irgendetwas mit Herrn XYZ Weiterlesen