Gruß von Elli, wirklich unerhört

Oh là, là! Diesmal wird’s deftig! Liebe Kinder, bitte nicht weiterlesen! Auf gar keinen Fall! Was Frau M. wissen will, nein, das ist nichts für euch.

Von vorne. Es gibt Tage, berichtet Frau M., die sind von Anfang an vermurkst. Du wachst auf, und, na ja, wie das so ist. Mama sagte dann immer: Alles Scheiße, deine Elli. Was ist das für ein Spruch, fragt Frau M. Stimmt es, dass der von Schopenhauer ist? Steht jedenfalls im Internet!

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Yalla! Yalla!

Die babylonische Sprachverwirrung im Medienzeitalter nervt manche Leser – zwei Beispiele:

Frau B. aus Morbach meint: Schreiben Sie doch nur noch auf Englisch, wir alten Leute begreifen sowieso nicht mehr, was in der Zeitung steht!

Herr H. aus Bitburg schlägt vor: Wenn ich den Volksfreund lese, muss ich viele Wörter erst mal googeln. Wie wär’s in Zukunft mit Arabisch, die Sprache ist ja stark im Kommen, dann können Sie Englisch langsam vergessen!

Liebe Frau B.,

lieber Herr H.,

Sie weisen auf ein zentrales Thema der Kommunikation hin: Verständlichkeit.

Wer will, dass seine Texte gelesen werden, muss dafür sorgen, dass die Leser das Geschriebene verstehen.

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Dreimaster for sale

Maria Wagner aus Bernkastel-Kues schreibt: Am letzten Samstag traute ich meinen Augen kaum, als mir im TV frech entgegenprangte: „Ein Gassenhauer nach dem nächsten“ (Überschrift eines Artikels in der Lokalausgabe Mosel). Ich fragte mich, ob es bei meiner Zeitung Leute gibt, die nicht logisch denken können. Eigentlich müssten Redakteure doch gerade in Deutsch sehr gut sein, oder? Und lesen die Verantwortlichen ihre eigene Zeitung nicht? Fällt denn niemandem ein solcher Schwachsinn auf?

Ich habe diese tolle Logik ja schon einige Male gehört, aber so großartig in einer Zeitung Weiterlesen

Gewöhnliche Worte

Dirk Kessler aus Wintrich sorgt sich um die Qualität des Volksfreunds und fügt eine Reihe von Belegen an. Auszüge aus seiner umfangreichen Zuschrift: Eine gute, verständliche Zeitung zu machen, scheint doch wirklich schwierig zu sein. Warum machen Sie es Ihren Lesern so schwer? Warum leidet die Qualität Ihres Blattes zunehmend?
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