Gib dem Affen Zucker

Peter Fuchs aus Österreich schreibt zur Berichterstattung über Thilo Sarrazin: Man kennt das ja, keiner weiß wirklich etwas, aber jeder muss unbedingt kritisieren. Wer andere Menschen öffentlich ächtet, sollte dies wenigstens mit Anstand tun. Argumente auf den Tisch legen und mit Beispielen belegen.

Zeitungen sind dazu verpflichtet, Ereignisse wahrheitsgetreu wiederzugeben. Sonst könnte es schnell zum Vorwurf böswilliger Weiterlesen

Empörung auf Knopfdruck

Manfred Lessel aus Irrel meint: Die Schlagwörter „unabhängig“ und vor allem „überparteilich“ sollten Sie streichen, denn das sind Sie als Tageszeitung schon lange nicht mehr. Das zeigt sich immer wieder in den Kommentaren, vor allem in denen von Werner Kolhoff. Denn dessen Meinungsartikel sind in der Regel linkslastig und allzu tendenziös. Mit kritischem Journalismus hat das nicht viel zu tun! Auch die Auswahl der Leserbriefe zu Sarrazin im TV (8. September) ist mit Sicherheit einseitig kontra Sarrazin von Ihnen vorgenommen worden. Sie spiegeln nämlich nicht die etwa 70- bis 80-prozentige Zustimmung der Bevölkerung zu Sarrazin wider.
Lieber Herr Lessel,
vielen Dank für Ihre E-Mail. Über Sarrazin ist alles gesagt, von (fast) allen. Ich will gar nicht näher auf die vulgär-darwinistischen Thesen eingehen. Erbdummheit der Muslime? Die Gene der Juden? Au weia!
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