Gefällt mir, gefällt mir nicht

Na, noch neugierig? Was meinen Sie? Klar doch, Sie haben eine Meinung. Wir alle haben eine Meinung. Ach was, eine Meinung – wir sind: Meinungsvulkane. Dazu gleich mehr. Erst mal drei Meinungen von drei Männern, die sagen, dass sie den Volksfreund nicht lesen:

Einer schreibt: „Ihre Zeitung ist die konservativste in der ganzen Republik.“ Ein anderer: „Es gibt genügend Menschen, die wissen, wo die Wahrheit liegt – jedenfalls nicht in den Verlautbarungen der westlichen Leitmedien.“ Ein dritter: „Information und Meinung bilden im Volksfreund eine subtile Melange, die beeinflussen, ja belehren und umerziehen will. Wozu also etwas lesen, von dem ich vorher schon weiß, was (welche Meinung) drin steht? Schlimm, diese Hofberichterstattung. Geschriebene Drehbücher ohne Überraschung. Papiermüll.“

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Rosa Wolken

Dominik Dern aus Kerpen schreibt: Gute Nachrichten zu lesen, das tut mir gut, darüber freue ich mich. Davon hätte ich gerne mehr, und ich fände es schön, wenn das fester Bestandteil der Zeitung würde. So wie neulich, als an einem Tag nur gute Nachrichten auf der Welt-Seite veröffentlicht worden sind.

Sonst finde ich fast immer nur schlechte Nachrichten. Kindesmisshandlung, Mord an einer Schwangeren, psychisch kranke Täter, tote Touristen bei einer Explosion irgendwo und so weiter. Ich frage mich: Was soll das, wer will das lesen? Wenn ich solche Artikel suche, kaufe ich mir Bild oder Express. Fallen Ihnen keine anderen Neuigkeiten ein?

Lieber Herr Dern,

gut ist besser, logisch, so viel wie möglich, her damit! Bei allem Bemühen, das Positive herauszuarbeiten, bei allem Wissen, dass das ewige Krisen-und-Katastrophen-Gebraus, das unablässige Mord-und-Totschlag-Gedöns nervt: Verdrängen, verschweigen, vergessen geht nicht.

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