Nichts als Lugen

+++ Breaking News +++ Eil +++ Programmänderung +++ Wir bitten alle Leser, die sich auf neue Erkenntnisse über das bekannteste Wort der Welt freuen, um ein wenig Geduld. Hoffentlich okay, Herr Kind, Herr Freischmidt und andere?! +++

Jetzt aber, aus aktuellem Anlass, live in die Staaten, ins Trump-Land.

Wir sehen: eine Wahlparty für den Mann, der sich um das Amt des Präsidenten bewirbt und dessen Ansichten noch exzentrischer sind als seine Frisur. Wenn ich’s nicht werde, tönt er, sind die Medien schuld.

Wir hören: seine Anhänger, die lauthals in Richtung der Fernsehkameras krakeelen: Lugenpresse, Lugenpresse. Nanu, Lugenpresse? Ja, Lugenpresse!

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Blut, Schweiß und Tränen

Gustav Schröder aus Sassen in der Vulkaneifel meint: Kürzlich habe ich im Sport-Teil die Überschrift „Am Boden zerstört“ gelesen. Dieser Ausdruck, der den Zustand der deutschen U20-Nationalmannschaft nach der Niederlage gegen Brasilien umschreiben soll, ist unvollständig. Eigentlich müsste es heißen: „Der Rest wurde am Boden zerstört.“ So lautete nämlich der Text in den Wehrmachts-Berichten des „Dritten Reichs“. Ähnliche Begriffe, die sich leider bis heute erhalten haben, findet man bei Victor Klemperer in LTI (Lingua Tertii Imperii), dem „Notizbuch eines Philologen“.
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