Finde die Fehler!

Eine Zuschrift von Georg Schmitt aus Wallscheid, ungekürzt und unredigiert im O-Ton:

Guten Tag ,

der TV wird immer teuerer – die Qualität wird immer schlechter – das gilt Ihnen Herr Marx!!! Neuer GF !!

Wenn Ihre Redakteure noch nicht eimal das kleine Einmaleins der Recherche beherrschen und den Namen

von Persönlichkeiten, wie den des Wittlicher Bürgermeisters kennen, dann haben sie ja wenigstens morgen

eine Korrektur zu erstellen und eine Kleinigkeit zum Füllen einer Seite ist schon mal gegeben.

Reichen 150 Korrekturen im Jahr, die sie machen???? müssen!!

Wichtig ist für den Fall, das sie etwas über unseren Bischof schreiben: Der heist Ackermann, nicht das sie

Ackergaul o.ä. schreiben.

Was sich Monopolisten alles erlauben können, denn nur der heimische Sportteil und die Regionalberichte, sofern

Sie richtig sind, hindern mich daran Ihr Blatt abzubestellen. Aber nicht alles ist ewig.!

Von mir aus können Sie dies auch in Ihrer Rubrik Leserbriefe veröffentlichen.

Aber das trauen ie sich ja doch nicht.

Ein ärgerlicher Leser!

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Homerisches Gelächter

Eberhard Hoos aus Trier zählt zu den besonders aufmerksamen Volksfreund-Lesern. Nichts entgeht seinem Adler-Auge. Seine Beobachtungen sendet er regelmäßig ein. – Vier Beispiele:

  • 18. Januar, zu einem Artikel im Lokalteil Trier über den ehedem stärksten Mann der Welt, Paul Trappen: Verehrtester, nur weil mir das Stück noch mal unter die Augen kommt – eine „Vetterin“ gibt es ja nun nicht, die weibliche Form wäre „Base“ oder „Kusine/Cousine“. Andererseits: Von einer „Namensbase“ habe Weiterlesen

Vom Pappenstil zum Pappelstiel

 

Eduard Pelzer aus Irrel schreibt zum Artikel „Nur noch mit Gelb oder Grün durch den Pott“ (TV vom 22./23. Dezember):

Hoppla, hoppla! Da lese ich: „Ab 1. Januar gelten härtere Abgasvorgaben für Autofahrer …“ Kann das sein? Ist so was nicht diskriminierend? Wie steht es da mit dem Persönlichkeitsschutz? Und überhaupt: Wo, wie, wann und durch wen soll der Abgastest ausgeführt Weiterlesen

Paul Anker und die Eisprünge

Liebe Leserin, lieber Leser,

Sie müssen jetzt tapfer sein. Das Forum geht in die vierwöchige Sommerpause. Zuvor gibt’s zur Erheiterung – fast schon eine Tradition – neue Fundstücke aus der Hexenküche des Lektorats. Verhacker, Vertipper, Verhunzer, die beim Korrekturlesen aufgefallen sind und nie in die Zeitung gelangten. Zum Glück!

Hier einige der schönsten schrullig-schrägen Buchstabendreher und Stilblüten, verpackt in eine Geschichte voller Fehler, wie sie im richtigen Leben natürlich nie vorkommt:

Im Anfang war das Wort. Eigentlich mehrere Wörter. Um genau zu sein: Weiterlesen

Buchstabenlawine im Olympiabad

Friedhelm Oeffling aus Bitburg schreibt: Ihre Zeitung ist recht interessant und aufwendig gestaltet, aber warum investieren Sie nicht ein paar Euro in ein vernünftiges Rechtschreibprogramm, damit die Ausgaben ohne beziehungsweise mit weniger Fehlern zu den Lesern kommen?

Lieber Herr Oeffling,
vielen Dank für Ihren Brief. Eins fünf null null null null null null null. Das ist nicht die Nummer gegen Kummer und nicht die telefonische Fehler-Seelsorge. Sondern, grob überschlagen, die Zahl der Buchstaben, die jedes Jahr im Volksfreund gedruckt werden: 150 Millionen.

Die Kalkulation basiert auf Durchschnittswerten: täglich 75 Seiten mit allen Lokalausgaben, davon zwei Drittel redaktionelle Inhalte, davon wiederum zwei Drittel Text; pro Seite etwa 10.000 Buchstaben, Weiterlesen

Der menschliche Makel

Gerhild Scholzen-Wiedmann aus Trier schreibt zur Ausgabe vom 13. Juli: Es ist ja erfreulich, wenn man seinen Leserbrief in der Zeitung wiederfindet. Heute morgen allerdings fiel mir vor Schreck buchstäblich das Frühstück aus dem Gesicht: Da hatten Sie doch ohne Not aus meinem Felix einen Friedrich Mendelssohn-Bartholdy gemacht. Das Gelächter der Trierer Musikfreunde hallte mir bereits in den Ohren, als ich an meinen PC stürzte, um mich zu vergewissern. Gott sei Dank, meine Originalformulierung lautete F. Mendelssohn-Bartholdy. Um mir nun weitere Peinlichkeiten zu ersparen, bitte ich um unverzügliche Richtigstellung!

P.S.: Bei dieser Gelegenheit können Sie sich schon mal etwas Nettes als Wiedergutmachung für diesen Lapsus einfallen lassen.

Liebe Frau Scholzen-Wiedmann,
uhh, einer dieser satanarchäolügenialkohöllischen Fähler. Ei verbibbsch, verflixt und zugenäht! Weiterlesen

Manche mögen’s heiß

Ein Leser ohne Namen schreibt als „gggggg“ per E-Mail an „alle“: Wir waere es mal mit einem Rechtschreibprogramm?
Leiebr Leesr onhe Nmaen,
ich vremute, Sie sieplen auf Rehctschierbfelher in der Zietnug an. Wie srtak draf man Wröter vrdereehn, dmait man eienn Txet ncoh vtsheert?
Vreblüffned, oder!?
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Der ewige Mahlstrom

Walter F. Caspari schreibt per E-Mail: Ihren Bericht über den versuchten Terroranschlag auf ein Flugzeug haben Sie mit einem Foto illustriert (TV vom 28. Dezember). Die dargestellte Maschine ist auf keinen Fall der Airbus A330 der Delta Airlines, auf den der Anschlag verübt wurde, wie Sie in der Bildunterschrift behaupten. Vielmehr handelt es sich bei dem abgebildeten Flugzeug um eine DC-9 von Douglas-MacDonnell. Dies ist nur ein Beispiel für die relativ hohe Anzahl von Fehlern, sei es in der Berichterstattung oder Rechtschreibung in Ihrer Zeitung. Sie sollten für Abhilfe sorgen.
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Die Zahnpasta der Ayatollahs

Ulrich Papschik aus Bitburg meint: Genauso wie ich beim Bäcker morgens frische Brötchen hole, erwarte ich bei meiner Lokalzeitung auch aktuelle, gut recherchierte Berichte und nichts Oberflächliches! Kürzlich ist ein Artikel über die Trierer Messe „Taff“ in den Eifel-Ausgaben des TV im Abstand von zwei Tagen zweimal veröffentlicht worden. Der Leser bekam alte Kamellen als Konserven serviert. Wenn das so weitergeht, muss ähnlich wie im Iran ein „Wächterrat“ eingeführt werden, der dann mit Strenge über Doppel- oder Falschrecherchen des TV wacht. Wenn es im Verbreitungsgebiet des TV anscheinend so wenig Interessantes zu berichten gibt, dann heißen bald die schlagenden Zeilen in der Nachbarpresse: Gestern schloss Opel, dann Karstadt und Hertie, dann schloss die „Taff“ und, weil die Redaktion nicht reagierte, schlussendlich der TV.
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Tempora mutantur

Margitta Endres aus Wittlich schreibt zum Artikel „Integrieren statt bejammern“, der sich mit den Plänen zum Erhalt der Römischen Villa in Wittlich befasst (TV vom 29. April): Nun wollen wir aber hoffen, dass die Verantwortlichen auf den Autobahnträger schreiben: „Tempora mutantur“ und nicht Mutantor. Überhaupt: ich habe immer wieder und immer öfter den Eindruck, dass der Volksfreund kaum Korrektur gelesen wird, bevor er in Druck geht. Aber ich bleibe trotzdem Abonnentin.
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