Ruhe in Frieden, grässlicher Grisli

Und nun, tata-tata, eine äußerst erfreuliche Nachricht. Eine Nachricht, die davon kündet, dass die Welt so schlecht nicht sein kann, wie uns immer weisgemacht wird. Die davon zeugt, dass es Leute gibt, die nichts unversucht lassen, um die Menschheit von Plagen aller Art zu erlösen.

Solch eine unerhörte Leistung ist unlängst einer Gruppe von furchtlosen Wissenschaftlern gelungen. Sie hat uns befreit von einem gewaltigen Ärgernis.

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… oder sage ich Wahres?

Nein oder Ja? Lüge oder Wahrheit? Schein oder Sein? Kommunikation ist kompliziert. Es kommt darauf an, wer etwas sagt, warum, zu wem, es kommt auf die Absicht an, den Zusammenhang, die Vorgeschichte, und es kommt auf den Empfänger und seine Erwartungshaltung an.

Wenn der amerikanische Präsident alternative Fakten in die Welt setzt, an die er glaubt, aber sonst (fast) niemand, ist der Aufschrei groß: buh, ein Fake, auf Deutsch: eine Fälschung! Prädikat: politisch unkorrekt.

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Siehste!

Sie kauern in einer Höhle. Gefangene, angekettet. Ein Feuer flackert. An der Wand tanzen gespenstische Schatten. Sie glauben, es sei das Leben, das sie sehen. Doch es sind Schemen. Abbilder. Nicht die Wirklichkeit.

Mit dem Höhlen-Gleichnis beschreibt Platon vor zweieinhalb Jahrtausenden die Sehnsucht des Menschen nach Erkenntnisgewinn. Und er fragt: Was ist die Welt? Was ist die Wahrheit?

Die Lehre des griechischen Philosophen ist höchst aktuell. Sein Gleichnis gilt als die Mutter aller Matrix-Visionen, und die Höhle des digitalen Zeitalters ist: Social Media.

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Ommmmmmhhh

So, jetzt bitte alle mal die Luft anhalten. Ausatmen. Einatmen. Laaangsam, gaaanz laaangsam. Ommmmmmhhh.

Trump ist gewählt. Na und?! Geht deshalb die Welt unter, wie Medien orakeln? Wird alles noch schlimmer, als es sowieso schon ist, wie Kommentatoren munkeln? Drohen Chaos, Kulturkämpfe und Handelskriege, wie Politiker den Menschen einreden?

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Ente gut, alles gut

Friedhelm Enser aus Trier schreibt über Donald Trump, den (wahrscheinlichen) Präsidentschaftskandidaten der Republikaner: Drängen sich da nicht einige Parallelen auf zu seinem Namensvetter Donald Duck? Zum Beispiel ganz viel Kohle, aber unterm Strich nur ’ne Witzfigur!

Lieber Herr Enser,

ich bin kein Donaldist, kein Verehrer und Kenner der Duck-Dynastie aus Entenhausen. Versuche aber mal einer zu sein. Also, Donald Duck, das ist doch der Faulpelz, der Schluffi, der ewige Verlierer, der nichts auf die Reihe kriegt, oder?! Der mit dem Geldspeicher heißt Dagobert, Onkel von Donald. Geizhals, Griesgram, Großkapitalist, reichste Ente der Welt.

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