Bohei um Wu wei und Macho-Gene

Es ist, wie es ist, oberflächlich betrachtet, schreibt ein bekennender Esoteriker zur Kolumne von neulich über die Petrolheads: Die Leute rasen durch die Gegend und denken nicht nach. Oder sie werden beim Rasen erwischt und regen sich auf und denken nicht nach. Oder sie regen sich über diejenigen auf, die durch die Gegend rasen und denken nicht nach.

Das Ding sei aber doch: Der Autowahn der Deutschen müsse spirituell analysiert werden. Allein weil „Auto“ auf Deutsch „Selbst“ bedeute, weil das Auto ein Spiegel unserer inneren Welt sei, unseres Selbstverständnisses.

Oha!

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Ach, diese Petrolheads

Pomp, Pathos, Protzerei: Leser Rudi Uhl aus Trier ist genervt von einer speziellen Variante des Journalismus. Er schreibt:

Verzeihen Sie die drastischen Worte, aber seit Jahren ärgere ich mich über die hirnlosen Darstellungen in den Automobil-Rezensionen. Es kotzt mich an, wie dieser Tage wieder auf eine Jubelmeldung zu stoßen, dass der Absatz weltweit ansteige bei einer an sich ganz und gar gewöhnlichen Familienkutsche (Audi A4 Kombi), die aber dank der Genialität deutscher Automobilingenieure „mit einem modernen V6-Benzinmotor“ auf einen Ausstoß von 199 Gramm CO2 pro Kilometer kommt. Ich will das nicht weiter ignorieren, und ich finde, auch bei Ihnen muss die Ignoranz da irgendwann mal Grenzen kennen. Ich würde mich freuen, wenn die Konsequenzen von Ihrer Seite gezogen werden könnten.
Hochachtungsvoll träfe die Sache wohl nicht richtig, aber meine Hochachtung weiterhin all jenen, die sie verdienen.
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