Beiträge, getaggt mit ‘anonym’

Satanische Schmutzhunde

Freitag, 29. Januar 2010

Der anonyme Leser meint: Hmm, ich würde ja gern, aber ich traue mich nicht. Ein Leserbrief in der Zeitung, das wär’s. Mal so richtig vom Leder ziehen. Den Großkopfeten in der Politik die Meinung geigen. Und den Schreiberlingen vom Volksfreund eins auswischen. Aber mit vollem Namen zeichnen? O je, das könnte Ärger geben! Und was würden die Nachbarn denken! Also lieber nicht. Es juckt aber so in den Fingern. Ich kann’s ja mal versuchen und schicke was an den TV. Vielleicht bringen die es ja.
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Trüffelschweine und Trübfischer

Freitag, 3. Juli 2009

Werner Bühler aus Wittlich schreibt: In seinem Kommentar „Bewertet wird, was sich nicht wehrt” (TV vom 24. Juni) kommt Bernd Wientjes zu dem Schluss: „Das Kernproblem der Seiten besteht darin, dass die Bewertungen anonym abgegeben werden dürfen und damit Manipulationen und Beleidigungen ungestraft möglich sind. Bewertungsseiten sind eine neue und gute Form der Information, aber die Betreiber müssen verpflichtet werden, dass sich kein Bewerter hinter Fantasie-Namen verstecken darf. Wer eine Meinung hat, soll dazu mit seinem Namen stehen.” Dem ist nur der Wunsch hinzuzufügen, dass auch der Trierische Volksfreund endlich aufhören sollte, anonymen Schreibern die Möglichkeit zu geben - oft unsachliche, beleidigende und manchmal sogar mit nachweislich falschen „Tatsachen” gespickte - Kommentare in der Online-Ausgabe des TV zu veröffentlichen. Was für Leserbriefe im TV selbstverständliche Regel ist, dass nämlich der Redaktion die gesamte Anschrift des Autors bekannt sein muss, müsste auch für die Online-Kommentare gelten. Auch da dürften Fantasie-Namen keine Chance haben.
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Nur Mut, Herr Pastor!

Donnerstag, 19. Februar 2009

Ich bitte um Verständnis für das Pseudonym, aber ich bin Pastor in Ruhe und stehe unter Schweigegebot. Sonst würde ich den Rest meines Ruhestandsgehalts auch noch einbüßen und von Hartz IV leben. Als Hans-Jürgen Tomson aus Trier zeichnet der Autor dieser Zuschrift. Er fordert von Papst Benedikt den „Mut zum Rücktritt”.
Lieber Herr „Tomson”,
immer wieder erreichen uns vermeintliche Leserbriefe ohne Absender (oder mit einem Fantasienamen unterschrieben) mit der Bitte um Veröffentlichung und der Zusatzbemerkung: Wegen der Brisanz des Themas oder aus Furcht vor Repressalien müsse der Schreiber unerkannt bleiben. Mag ja sein, aber solche Beiträge bringen wir im Trierischen Volksfreund nicht. Sie sind tabu, und das hat, neben den juristischen, auch ganz pragmatische Gründe.
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