Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

Verführerische Augenblicke

Freitag, 12. März 2010

Hans-Erich Hahmann aus Trier schreibt: Beim Studium des Trierischen Volksfreunds fällt mir seit geraumer Zeit auf, dass die dort abgebildeten Personen und Persönlichkeiten meistens recht gewaltsam um einen wichtigen Teil ihres Erscheinungsbildes beraubt werden: Der Kopf, der doch immerhin die bedeutungsvollsten Körperzonen und -inhalte in meist recht ansprechendem Habitus beherbergt, wird gewaltsam verstümmelt, indem man einfach den obersten Teil amputiert - obwohl in den meisten Fällen dafür keine Notwendigkeit besteht, das ganze Erscheinungsbild des Dargestellten würde bestimmt die textlichen Ausführungen in der Anlage würdig vervollkommnen!
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Mehr als ein 1:0

Freitag, 5. März 2010

Jürgen Henrichs aus Zeltingen-Rachtig schreibt zur Berichterstattung über Lokalsport: Stellen Sie sich vor, einem Spielbericht über die Regionalliga-Mannschaft von Eintracht Trier würde ebenso viel Platz eingeräumt wie einem Spiel zwischen Engers und der SG Udler (keine Wertung, nur Beispiel). So geschieht es regelmäßig, jeden Dienstag im TV, mit dem Basketball. Die Regionalliga-Mannschaft der MJC Trier wird mit der gleichen Beiläufigkeit bewertet wie ein Rheinlandligaspiel im Fußball. Woran liegt das? Wir sprechen von der gleichen Klasse, in der die Eintracht kickt: vierte Liga!
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Pöbelnde Übelkrähen

Freitag, 26. Februar 2010

Michael Hülpes aus Hermeskeil meint zum Thema „Anonyme Kommentare (Spontanäußerungen) zu Berichten auf volksfreund.de”: Ohne sich durch Angabe des Namens und des Wohnorts authentisieren zu müssen, also unter dem Schutz der Anonymität und ohne das Risiko, sich für das Geäußerte rechtfertigen zu müssen, ermöglichen Sie Ihren Internetlesern nicht nur, ihre Meinung zu publizieren, sondern häufig genug aus persönlicher Verärgerung heraus Institutionen, Verwaltungen oder Personen zu verunglimpfen - ohne dass diese sich mit juristischen Mitteln zur Wehr setzen können. Ich bin selbst auch schon Opfer solcher Rufschädigungen gewesen.
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Und er küsste sie auf den …

Freitag, 19. Februar 2010

Michael Hülpes aus Hermeskeil schreibt: Sehr geehrter Herr Reinhart, als Germanist und früherer Deutschlehrer habe ich mich schon immer - unter anderem auch mit meinen Schülern im Unterricht - mit journalistischen Texten befasst. Zunächst ein großes Kompliment zu Ihrer samstäglichen Kolumne, in der Sie sich sehr profund, entsprechende Leserzuschriften aufgreifend, mit sprachlichen, presserechtlichen und presse-„ethischen” Problemen auseinandersetzen. Meist gelingt es Ihnen, Ihre redaktionellen Entscheidungen plausibel zu erklären, kulturhistorische, rechtliche und sonstige Hintergründe auszuleuchten und das Einverständnis Ihrer Leser zu gewinnen.
Ich möchte zu zwei Rubriken des TV kritisch Stellung nehmen:
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(Nicht) in eigener Sache

Freitag, 12. Februar 2010

Was geht, was geht nicht? Ein neues Kapitel aus der ewig jungen Debatte, warum manche Leserbriefe veröffentlicht werden und andere nicht. Drei Beispiele:
Christian Z. Schmitz ist Regionsgeschäftsführer des Deutschen Gewerkschafts-Bundes in Trier. Er schreibt zur Rubrik „Mensch … Frank Bsirske” vom 4. Februar: Dieter Lintz scheint zeitlich stehengeblieben zu sein, und das zeigt sich nicht nur an der Symbolik, dass er nicht mitgekriegt hat, dass es die ÖTV seit nunmehr zehn Jahren nicht mehr gibt. So sympathisch und geradlinig diese Sturheit auch erscheinen mag: Das Geschriebene wird nicht richtiger, wenn ideologische Reinkultur des Neoliberalismus bedient wird. [...]
Tobias Beck aus Nittel ist Europabeauftragter der FDP im Kreis Trier-Saarburg. Er schreibt zur Berichterstattung über vermutete Zusammenhänge zwischen der Millionen-Spende eines Großhoteliers für seine Partei und der jüngst beschlossenen Steuerermäßigung für die Hotelbranche. [...]
Egon Sommer aus Tawern, SPD-Mitglied, bis Juni 2009 lange Jahre im Gemeinderat seines Orts aktiv und nach wie vor im Verbandsgemeinderat Konz, meint, dass es mit der Unabhängigkeit und Überparteilichkeit des Volksfreunds ja nicht weit her sein könne, wenn seine Leserbriefe zum umstrittenen Thema „Golf-Park” nicht abgedruckt werden. [...]

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Vorhersehbar wie Vollmond

Freitag, 5. Februar 2010

Auszüge aus drei längeren Zuschriften: Hans-Joachim Selzer aus Bernkastel-Kues schreibt - zum wiederholten Mal - zur Finanzkrise und den Folgen; er fordert den Umbau der Volkswirtschaft nach dem sogenannten Bandbreitenmodell. Maximilian Meurer aus Wittlich äußert sich - zum wiederholten Mal - zur Partei Die Linke und warnt vor den „Postkommunisten” und ihren (angeblichen) Plänen, die Republik zu verändern. Bernd Donner aus Konz weist- zum wiederholten Mal - auf die Gefahren von Drogen und Alkohol hin.
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Satanische Schmutzhunde

Freitag, 29. Januar 2010

Der anonyme Leser meint: Hmm, ich würde ja gern, aber ich traue mich nicht. Ein Leserbrief in der Zeitung, das wär’s. Mal so richtig vom Leder ziehen. Den Großkopfeten in der Politik die Meinung geigen. Und den Schreiberlingen vom Volksfreund eins auswischen. Aber mit vollem Namen zeichnen? O je, das könnte Ärger geben! Und was würden die Nachbarn denken! Also lieber nicht. Es juckt aber so in den Fingern. Ich kann’s ja mal versuchen und schicke was an den TV. Vielleicht bringen die es ja.
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Quacksalber und Scharlatane

Freitag, 22. Januar 2010

M. K. [Name der Redaktion bekannt] schreibt: Ihr „Werbebeitrag” vom 14. Januar hat mich regelrecht schockiert. Sie empfehlen perfekte Gesundheit durch eine „seriöse Maharishi-Kur”, die bis zu 4000 Euro kosten kann. Da ich elf Jahre unter anderem in Indien arbeitete und der bislang einzige Europäer bin, der dort Vorträge hält über Ayurveda, empört mich der Unfug, der hier verbreitet wird, umso mehr. [Es folgen Ausführungen über Prakruti und Vikruti, Pita und Vata, Dosha und anderes mehr. Das Schreiben ist als Leserbrief ausgewiesen, unterzeichnet mit „Prof. (h.c.) M. K." sowie Adresse und einer Lektüre-Empfehlung; abgegeben worden ist es im Service-Center des Volksfreunds in Schweich.]
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Denglisches Gemeng im Wörter-See

Freitag, 15. Januar 2010

Klaus Schwerdtfeger aus Trier meint zum Thema „Rabatte, Rabatte, Rabatte” (TV vom 5. Januar): Sie können es nicht lassen, die Werbe-Fuzzis des Handels. Immer wieder dieses bescheuerte „sale”. Und der TV hat nichts Besseres zu tun, als das auch noch per Foto zu verbreiten.
Ich weiß es aus meinem Bekanntenkreis: Man findet es nicht gut, aber man nimmt es hin. Der Umsatz wird bestimmt nicht durch „sale” gefördert. Im Gegenteil: Konservative kaufen dann extra nicht. Sie kaufen dort, wo man ihnen nicht mit „sale” kommt. Zu denen gehöre ich. Wäre schön, wenn Tausende diesem Beispiel folgten, damit endlich mal der „sale”-Unsinn aufhört.

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Der ewige Mahlstrom

Freitag, 8. Januar 2010

Walter F. Caspari schreibt per E-Mail: Ihren Bericht über den versuchten Terroranschlag auf ein Flugzeug haben Sie mit einem Foto illustriert (TV vom 28. Dezember). Die dargestellte Maschine ist auf keinen Fall der Airbus A330 der Delta Airlines, auf den der Anschlag verübt wurde, wie Sie in der Bildunterschrift behaupten. Vielmehr handelt es sich bei dem abgebildeten Flugzeug um eine DC-9 von Douglas-MacDonnell. Dies ist nur ein Beispiel für die relativ hohe Anzahl von Fehlern, sei es in der Berichterstattung oder Rechtschreibung in Ihrer Zeitung. Sie sollten für Abhilfe sorgen.
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