Zwischen Himmel und Erde

Rhabarber, Rhabarber, Rhabarber … und er küsste sie auf den … Fortsetzung folgt. So endete die Folge 520 dieser Kolumne, und Sie, liebe Leser, wollen jetzt erfahren, wohin er sie küsste. Weil diese neue Folge, die 521, ja die Fortsetzung der 520 ist. Nun, ich weiß nicht, wohin er sie küsste. Es war nie meine Absicht, es Ihnen zu verraten (selbst wenn ich es wüsste).

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Ein Pamphlet aus dem Netz

Caramba! Das gibt’s doch nicht! Schon wieder! Ausgerechnet diejenigen, die von „Mainstream“ und „Lügenpresse“ schwadronieren, von „Medienmafia“ und „gleichgeschalteter Meinungsindustrie“,  die uns Journalisten unterstellen, wir würden lügen … ausgerechnet diejenigen versuchen, uns zu betuppen. Etwa mit gefälschten Leserbriefen.

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Die Vergänglichkeit des großen Rums

Niemand ist vollkommen, niemand ist unfehlbar. Kein Papst, kein Kaiser, kein Nobelpreisträger, nicht einmal, ähem, der Autor dieser Zeilen.

In der Textproduktion widerfahren uns Unvollkommenen und Fehlbaren die wunderlichsten Malheurs! Wie schnell ist ein Buchstabe verdreht, verschluckt, versemmelt – und keiner merkt’s, trotz Kontrollen und Kontrollen und Kontrollen. Das ist ärgerlich, manchmal zum Schreien komisch.

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Willkommen im Winterwunderland

Oje! Ojemine! So sieht sie also aus, die Apokalypse: lustige Flocken, die sanft vom Himmel rieseln, sich auf rätselhafte Weise zusammenballen und Deutschlands Straßen in eine furchterregende Hölle aus Schnee und Eis verwandeln. Als wären Luftlawinen niedergeprasselt, versinkt die Nation der Dichter, Denker und Autofahrer im Chaos. Jawohl: Chaos. Das Wort dröhnt uns aus allen Medien, auf allen Kanälen entgegen. Chaos. Der Beginn einer neuen Eiszeit und der Anfang vom Ende? Brrrr!

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Dichtung, Wahrheit und ein toter Hund

O-Ton des jungen Goethe, nachdem sein Sturm-und-Drang-Schauspiel Götz von Berlichingen zerpflückt worden war: „Schlagt ihn tot, den Hund! Er ist ein Rezensent!“ So ist das: Kritiker kritisieren – und werden kritisiert, seit alters.

Beatrix Strempel meint zum Artikel „Poesie auf der Drehleiter“ (TV vom 14. November): Schon lange nicht mehr habe ich so etwas Schönes gesehen und gehört wie diesen Abend über Hermann Hesse. Das begeisterte Publikum spendete nicht enden wollenden Applaus.

Ich war geschockt, als ich den Artikel las. Es erschien mir befremdlich, dass die Autorin Eva-Maria Reuther Begriffe wie „betulich“, „manieristisch“ oder „aufgesetztes Pathos“ für die Beschreibung dieser besonderen und feinsinnigen Rezitation verwendete.

Hat Frau Reuther mit der Künstlerin Claudia Dylla und dem Parnass Ensemble gesprochen, hat sie nachgefragt, wie die Inhalte zustande kamen? Wie lange musste alles eingeübt werden, damit es perfekt und bühnensicher darzubieten ist? Hat sie mit den vielen Besuchern darüber gesprochen, was sie  von der Vorstellung hielten? Wenn ja, was hat Frau Reuther dazu bewogen, diese harsche, unangebrachte Kritik zu schreiben? Weiterlesen

Steindumm und talentfrei …

Grundgesetz (GG), Artikel 5: (1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

Warum veröffentlichen Sie meinen Leserbrief nicht, fragt Herr T. mit Verweis aufs GG. Sie müssen! Ich habe ein Recht darauf! Weiterlesen

Äpfel + Birnen = Obstsalat

Es ist eine Herausforderung, dieses Datendings! Dieses Zahlengedöns! Dieses Analysezeugs! Tag für Tag Dutzende von Statistiken, Tag für Tag Dutzende von Theorien, was aus diesen Statistiken abzuleiten sei, Tag für Tag Vorhersagen über die Zukunft samt Risiken und Nebenwirkungen. Immer mehr hiervon, immer weniger davon. Zahlen, Zahlen, Zahlen. Der Auftrag an Weiterlesen