Der Stoff, aus dem die Träume sind

Im Supermarkt, zwischen Wursttheke und Käsetheke, klopft mir ein älterer Herr auf die Schulter und sagt: Sie kennen mich nicht, aber ich kenne Sie. – Ich: Schön, Sie zu treffen. – Er: Ich kenne Sie aus  der Zeitung, das Foto, die Kolumne. – Ich: Ja, ich bin’s. – Er: Was ich schon immer mal fragen wollte: In der Welt ist unheimlich viel los, ihr Zeitungsleute braucht doch bloß abzuwarten, was geschieht, und der Rest erledigt sich von alleine, oder? – Ich: Na ja, ganz so einfach ist es nicht …

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Fliegt ein Kuckuck übers Meer …

Das ist nicht witzig! Herr K. schimpft, seine Mail ist scharf im Ton. Eieiei. Nein, es geht nicht um Karneval und die Berichte über Kappensitzungen, Umzüge und sonstige närrische Lustbarkeiten. Herr K. findet die Witze, die in der Zeitung veröffentlicht werden, nicht witzig. Ganz besonders solche nicht, in denen Beamte lächerlich gemacht werden.

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Bohei um Wu wei und Macho-Gene

Es ist, wie es ist, oberflächlich betrachtet, schreibt ein bekennender Esoteriker zur Kolumne von neulich über die Petrolheads: Die Leute rasen durch die Gegend und denken nicht nach. Oder sie werden beim Rasen erwischt und regen sich auf und denken nicht nach. Oder sie regen sich über diejenigen auf, die durch die Gegend rasen und denken nicht nach.

Das Ding sei aber doch: Der Autowahn der Deutschen müsse spirituell analysiert werden. Allein weil „Auto“ auf Deutsch „Selbst“ bedeute, weil das Auto ein Spiegel unserer inneren Welt sei, unseres Selbstverständnisses.

Oha!

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