Ach, diese Petrolheads

Pomp, Pathos, Protzerei: Leser Rudi Uhl aus Trier ist genervt von einer speziellen Variante des Journalismus. Er schreibt:

Verzeihen Sie die drastischen Worte, aber seit Jahren ärgere ich mich über die hirnlosen Darstellungen in den Automobil-Rezensionen. Es kotzt mich an, wie dieser Tage wieder auf eine Jubelmeldung zu stoßen, dass der Absatz weltweit ansteige bei einer an sich ganz und gar gewöhnlichen Familienkutsche (Audi A4 Kombi), die aber dank der Genialität deutscher Automobilingenieure „mit einem modernen V6-Benzinmotor“ auf einen Ausstoß von 199 Gramm CO2 pro Kilometer kommt. Ich will das nicht weiter ignorieren, und ich finde, auch bei Ihnen muss die Ignoranz da irgendwann mal Grenzen kennen. Ich würde mich freuen, wenn die Konsequenzen von Ihrer Seite gezogen werden könnten.
Hochachtungsvoll träfe die Sache wohl nicht richtig, aber meine Hochachtung weiterhin all jenen, die sie verdienen.
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Zwischen Himmel und Erde

Rhabarber, Rhabarber, Rhabarber … und er küsste sie auf den … Fortsetzung folgt. So endete die Folge 520 dieser Kolumne, und Sie, liebe Leser, wollen jetzt erfahren, wohin er sie küsste. Weil diese neue Folge, die 521, ja die Fortsetzung der 520 ist. Nun, ich weiß nicht, wohin er sie küsste. Es war nie meine Absicht, es Ihnen zu verraten (selbst wenn ich es wüsste).

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Ein Pamphlet aus dem Netz

Caramba! Das gibt’s doch nicht! Schon wieder! Ausgerechnet diejenigen, die von „Mainstream“ und „Lügenpresse“ schwadronieren, von „Medienmafia“ und „gleichgeschalteter Meinungsindustrie“,  die uns Journalisten unterstellen, wir würden lügen … ausgerechnet diejenigen versuchen, uns zu betuppen. Etwa mit gefälschten Leserbriefen.

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