Wir. Haben. Keine. Angst.

Yes, we can. Ja, wir schaffen das. Wir sind stark. Wir wehren uns. Wir lassen nicht zu, dass der Terror sich in unsere Gehirne schleicht und unsere Gedanken frisst. Wir lassen nicht zu, dass diese Psychopathen ihr Ziel erreichen: uns zu schockieren, unseren Verstand zu infizieren, uns Angst einzujagen. Wir unterwerfen uns nicht.

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Ja, wenn das so ist …

Es ist eine uralte Geschichte: Der Hohepriester geht allein in den Tempel und bekennt die Sünden des Volkes Israel. Alle. Dann überträgt er das ganze große Paket symbolisch (durch Handauflegen) auf einen Ziegenbock und jagt das Viech in die Wüste – mitsamt allen Sünden. Yipiiieh, rufen die Menschen und fangen von vorn an. Ein Jahr später, am Tag der Versöhnung, dieselbe feierliche Zeremonie. Fehleranalyse. Ziegenbock auswählen. Hand auflegen. Ab in die Wüste. Eine Episode aus dem Alten Testament.

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Rede und Gegenrede

Kann nichts schaden, ab und zu darüber nachzudenken, woher wir kommen, um zu verstehen, warum wir geworden sind, was wir sind.

Dieser Tage fiel mir ein spannendes Dokument der Rechtsgeschichte in die Hände. Vor etwas mehr als fünfzig Jahren hat das Bundesverfassungsgericht im sogenannten Spiegel-Urteil die Aufgaben des Journalismus in der Demokratie umrissen:

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… oder sage ich Wahres?

Nein oder Ja? Lüge oder Wahrheit? Schein oder Sein? Kommunikation ist kompliziert. Es kommt darauf an, wer etwas sagt, warum, zu wem, es kommt auf die Absicht an, den Zusammenhang, die Vorgeschichte, und es kommt auf den Empfänger und seine Erwartungshaltung an.

Wenn der amerikanische Präsident alternative Fakten in die Welt setzt, an die er glaubt, aber sonst (fast) niemand, ist der Aufschrei groß: buh, ein Fake, auf Deutsch: eine Fälschung! Prädikat: politisch unkorrekt.

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