Nichts als Lugen

+++ Breaking News +++ Eil +++ Programmänderung +++ Wir bitten alle Leser, die sich auf neue Erkenntnisse über das bekannteste Wort der Welt freuen, um ein wenig Geduld. Hoffentlich okay, Herr Kind, Herr Freischmidt und andere?! +++

Jetzt aber, aus aktuellem Anlass, live in die Staaten, ins Trump-Land.

Wir sehen: eine Wahlparty für den Mann, der sich um das Amt des Präsidenten bewirbt und dessen Ansichten noch exzentrischer sind als seine Frisur. Wenn ich’s nicht werde, tönt er, sind die Medien schuld.

Wir hören: seine Anhänger, die lauthals in Richtung der Fernsehkameras krakeelen: Lugenpresse, Lugenpresse. Nanu, Lugenpresse? Ja, Lugenpresse!

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Okay?!

Zur Kolumne Abk. etc. pp. haben einige Leser witzige Anmerkungen geschickt. Etwa so: „Den o. a. Art. finde ich m. E. o. k.“ Danke!

Ich spiele das Spiel weiter. Es geht um das bekannteste Wort der Welt, ja vielleicht des Universums. Ein Wort, das nach unbestätigten Gerüchten in sämtlichen sechs Millionen Sprachen vorkommt, die der Protokolldroide C-3PO in Star Wars beherrscht: o.k. oder O.K. = okay, laut Duden aus dem Amerik. ugs. für: richtig, in Ordnung.

Ein Wort, das jeder kennt, und über das dicke Wälzer geschrieben worden sind. Ungeklärt ist die Frage seiner Herkunft.

Eine Theorie: Es ist ursprünglich deutsch und steht für „ohne Korrektur“ (ein Vermerk, mit dem Verlagslektoren fehlerfreie Texte gezeichnet haben). In der amerikanischen Aussprache ist aus den Buchstaben o. K. das Kurzwort okay geworden.

Was General Steuben, der Indianerstamm der Choctaw, afrikanische Sklaven und Rum aus Haiti mit all dem zu tun haben, verrate ich ein anderes Mal. Kurzer Kolumne langer Sinn: Fortsetzung folgt. Okay?!

Herzliche Grüße!

Peter Reinhart

Abk. etc. pp.

Zum Artikel „Trierer Richter: Weiter voller Schutz für syrische Flüchtlinge“ (TV vom 8./9. Oktober) meint Dr. Wolf Englert aus Bernkastel-Kues:

Um es vorwegzunehmen, ich kann Abkürzungen nicht leiden. Wenn solche aber verwendet werden, sollten sie wenigstens sinnvoll und richtig sein. Im Volksfreund (TV) wird ausführlich über ein Urteil des Verwaltungsgerichts Trier (VG Trier) berichtet. Darin wird mehrfach das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge erwähnt. Laut TV abgekürzt: Bamf. Die Behörde selbst, die ja in den letzten Monaten viel von sich reden machte, kürzt sich mit BAMF ab. Beide Abkürzungen sind unlogisch und meines Erachtens (m. E.) falsch.

Das Bundesamt für Strahlensicherheit zum Beispiel (z. B.) verwendet die Abkürzung BfS, das Bundesamt für Justiz die Abkürzung BfJ. Logisch wäre es also, das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge mit BfMF abzukürzen. Zugegeben, das geht nicht so leicht von der Zunge, also könnte man auch BaMF verwenden. Da müsste aber die Groß- und Kleinschreibung exakt sein. Bamf und BAMF sind schlicht Unsinn. Weiterlesen