Ein Fall ist ein Fall ist ein Fall

Zur Debatte um „Lügenpresse“, „Maulkorb“ und „Vertuschen“ meint Uwe Postma aus Trier: Der Volksfreund schreibt über neue Dimensionen der Gewalt in der Kölner Silvesternacht. Wieso neu? Die Vorfälle schockieren die Republik. Zu Recht. Wie müssen sich Frauen fühlen, wenn sie von Horden von Männern eingeschlossen, verhöhnt und begrapscht werden? Abgesehen von der unvorstellbaren Erniedrigung und der Angst, wozu diese Männer noch imstande sind. Weiterlesen

Keine Panik, Leute

Peter Fuchs schreibt: Man bekommt fast das Gefühl, dass gerade ein weltumspannender Krieg tobt. Krisenherde hier, Völkermorde dort, Massaker hüben und Gräueltaten drüben bestimmen das Alltagsgeschehen. Abertausende verlassen ihre Heimat und suchen ihr Heil in der Flucht. Viele verlieren ihr Leben. Andere erreichen erst nach wochenlangen Strapazen das angestrebte Ziel. Nicht überall sind sie willkommen.

Diese Völkerwanderung hinterlässt ihre Spuren. Öfters stellt sich heraus, dass nicht alle Schutzsuchenden wirklich nur Schutz suchen. Manche sind kriminell und verbreiten Angst und Schrecken. Innerhalb der Europäischen Union herrscht Uneinigkeit. Das „Imperium“ bröckelt. 1989 wurde der Mauerfall gefeiert. Heute versucht man, Menschenströme mit Zäunen zu stoppen. Natürlich ist es schwierig, das goldene Mittelmaß zu finden. Weil man nicht absehen kann, wann diese weltumspannende Misere ein Ende hat. Bleibt nur zu hoffen, dass die Spirale der Gewalt sobald als möglich menschlicher Vernunft weicht. Weiterlesen

Abgelehnt. Abgelehnt. Abgelehnt.

Ja, es ist fürchterlich, was in Köln passiert ist. Ja, das muss aufgeklärt werden. Ja, die Medien machen Fehler, die Politiker, die Polizei. Der Aufschrei ist verständlich, die Verunsicherung groß. Plötzlich scheint hinter jeder Ecke ein fieser Krimineller zu lauern.

All das prangern Sie, verehrte Leser, in Ihren Zuschriften an. Wir veröffentlichen das, selbstverständlich, und wir gehen bis an die Schmerzgrenze (manchmal darüber hinaus).

Was wir nicht veröffentlichen: menschenverachtende Hasstiraden von Spackos und Honks, die aus der Erregungsmaschine Internet purzeln. Oder Pamphlete, in denen wüst gegen „die Fremden“ gehetzt wird.

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Simsalabim, Krambambuli …

Ottmar Schmitz aus Orenhofen schreibt: Habe vor einigen Monaten beim Volksfreund angerufen. Mitgeteilt, dass die Vorschau auf das Fernsehprogramm bei Heimat-, Familien- und Märchenfilmen den Zusatz „TV-Sci-Fi-Film“ hat. Witzig. Bat um Rückmeldung. Keine Antwort. Neues Jahr: wieder jede Menge „TV-Sci-Fi-Film“ an der falschen Stelle. Weiter spaßig?

Zum selben Thema meint Nikolaj Stöckle aus Trier: Hat es einen besonderen Grund, dass im Fernsehprogramm des Volksfreunds seit einiger Zeit fast alle Spielfilme zur Primetime in ARD und ZDF als „TV-Sci-Fi-Filme“ angekündigt werden? Oder sollte da mal jemand den Haken im Programm wegmachen?

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Per ordre de Mutti

Neulich, im „Sprachlabor“ der Süddeutschen Zeitung: Die Nerven der Leser sind uns nicht heilig, aber so kostbar, dass wir nicht unnötig darauf herumtrampeln wollen. Bei Herrn N. ist es trotzdem passiert, leider sogar mehrmals, und zwar durch den Gebrauch von ansonsten im Sinne von andernfalls  …

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