Du blöder Goethe

Roland Brandel aus Trier meint zum Kommentar „Chef entscheidet“ von Dieter Lintz (TV vom 18. Juni): Kann es sein, dass sich der leitende Redakteur im Adjektiv („besch…“) geirrt hat?!

Lieber Herr Brandel,

nein, das war genau so beabsichtigt: drastische Wortwahl, um die unerfreuliche Lage von Trierer Theaterleuten zu beschreiben, deren Verträge wegen des Intendantenwechsels zuhauf gekündigt worden sind.

Aber muss es ein Bäh-Wort aus der Gosse sein? Skatologisch? Obszön? Eklig?

Zugegeben, derlei ist in der Zeitungssprache ungewöhnlich. Ein Blick ins Archiv offenbart jedoch: Vulgär-Jargon findet sich immer öfter in Zitaten von Sportlern, Weiterlesen

Hechel, hechel

Hermann Hein aus Daun schreibt: Jeden Tag lese ich bei einem Ihrer Artikel „Der Volksfreund berichtete“ oder „Der Volksfreund berichtete mehrfach“. Warum machen Sie das? Ist das Selbstbeweihräucherung? Oder soll der geneigte Leser seine Erinnerungen durchforsten, wann und wo der TV berichtet hat?

Wenn Sie es denn auch zukünftig nicht lassen können, den Leser auf eine vorangegangene Berichterstattung hinzuweisen, dann bitte mit Tag und Datum und eventuell auch der Seitenzahl.

Lieber Herr Hein,

vielen Dank für Ihre Zuschrift. Gute Frage: Was soll das, dieser ständige Hinweis auf frühere Berichterstattung, diese Beschwörungsformel? Nervt doch. Ist sinnlos. Überfordert die Leser. Und der Verdacht der Selbstbeweihräucherung oder, sagen wir Weiterlesen

Unter Verdacht

Nele Bednarczyk aus Daun schreibt zum Artikel „Wegen Missbrauchs verdächtigter Dauner Polizist schulte jahrelang Kinder“ (TV vom 30. Mai):

In diesem Fall gibt es zum jetzigen Zeitpunkt wenig Sachliches zu berichten. Wie im oben genannten Text erwähnt, besteht bislang ein Missbrauchsverdacht, und es liegen keine eindeutigen, weiteren Hinweise in dieser Sache vor. Es ist daher wenig hilfreich, Weiterlesen