Frisch, frech, fröhlich, frei

„Die ganze Welt ist eine Bühne, und alle Frauen und Männer bloße Spieler“ (Shakespeare, Wie es euch gefällt). Drei Leser, drei Anliegen, drei Antworten:

Anni Zenner aus Eschfeld schickt einen Brief und fünfzig Euro in bar: Ich möchte Ihnen einen Bericht zukommen lassen, der sich von anderen unterscheidet. Gerade deshalb finde ich ihn wichtig.

Unterwegs im südbelgischen Grenzgebiet blieb unser Auto mit einer Weiterlesen

Thymallus thymallus

Peter Meyer schreibt per Mail: Nee, was habe ich gelacht. Fressen die Kormorane jetzt schon ganze Bäume oder wie ist folgender Satz in einem Artikel zu verstehen: „Die naturnahe Nachzucht von Bachforellen und die Stärkung des durch Kormoranfraß gefährdeten Eschenbestandes werden seit drei Jahren gezielt gefördert.“ In diesem Sinne: Äsche zu Äsche. Und Laub zu Laub. Beste Grüße aus Berlin und Petri Heil!

Glückwunsch, lieber Herr Meyer,

Sie haben ein Prachtexemplar von Stilblüte entdeckt. In freier Wildbahn kommt so etwas nicht vor. Die Esche ist ein schmucker Baum, die Äsche ein schmackhafter Fisch. Auf letztere Spezies, lateinisch Thymallus thymallus genannt, haben es die frechen Kormorane Weiterlesen

Dabeisein ist alles

Es schreibt ein Leser, wutentbrannt, / dass er Gedichte schrecklich fand, / die im Volksfreund er gelesen; / ein rechter Schmarrn sei das gewesen. / Schlichte Reime, wüste Worte, / nicht selten von der üblen Sorte. / Kein Verstand, zu wenig Herz, / und er droht, ganz ohne Scherz: / Lasst das bitte endlich sein, / sonst stelle ich mein Abo ein.

Verehrte Vers-Verächter,

liebe Lyrik-Liebhaber,

ab und an regt sich Widerspruch gegen die Lesergedichte im Wochenend-Journal. Ich habe mir spaßeshalber meine eigenen Reime Weiterlesen

Kleiner Feigling

Heinz Müller aus Bescheid im Hochwald traute seinen Augen nicht: Ein Leserbrief im Volksfreund, unterzeichnet mit seinem Namen! Das soll er geschrieben haben? Über die Justizpolitik in Rheinland-Pfalz? Niemals!

Lieber Herr Müller,

das ist ja ein starkes Stück! Offensichtlich hat jemand Ihren Namen missbraucht, um seine Meinung in die Zeitung zu schmuggeln – ohne erkannt zu werden.

Entschuldigung, das ist uns noch nicht untergekommen! Zwar versuchen freche Übelkrähen immer wieder einmal, die Redaktion zu täuschen. Mit Weiterlesen