Hinterm Horizont geht’s weiter

Zwei Zuschriften zur Berichterstattung über die Protestbewegung „Occupy Wall Street“:

Erich Groß aus Trier meint: Bei der täglichen Lektüre des Volksfreunds gibt mir sehr zu denken, dass über die Unruhen in Amerika kein Wort berichtet wird. Dort werden friedliche Demonstranten seit Wochen von den Polizeikräften mit Gasgranaten attackiert und gezielt beschossen. Friedliche Menschen, die nichts weiter tun als für ihr Recht auf ein freies, menschenwürdiges Dasein zu demonstrieren. Und die ganze Welt schaut weg. Es ist schade, dass der Volksfreund sich in diesem Zusammenhang eindeutig auf dem Niveau der Bild-Zeitung bewegt, denn selbst dort schweigt man die Weiterlesen

Trunkner Bauer, teuflische Welt

Ullrich Papschik aus Bitburg meint: Als ich die Berichte über die Halloween-Veranstaltungen las, war ich als evangelisch geprägter Bürger doch sehr verwundert, dass diesem geistlosen Gruselfest so viel Aufmerksamkeit geschenkt wird. Neben Anzeigensonderseiten wurde mehrmals über die Hintergründe berichtet.

Die Bedeutung der katholischen Feste Allerheiligen und Allerseelen wurde auch beschrieben. Der TV als verweltlichte Zeitung, die zwar in einer Bischofstadt gedruckt wird, aber nur im Jahr der Bibel 2003 Weiterlesen

Tiefer, breiter, schöner

Hermann Schaer aus Trier schreibt: Wer hat sich nur den Schwachsinn mit der Doppelseite ausgedacht?! Ich bin überzeugt, dass die meisten Leser beim Format der Seite eins bleiben und so die ganze Ausgabe Seite für Seite umblättern. Der Leser wundert sich dann, dass auf Seite vier im Knick rechts unten noch Text erscheint. „Ach, der gehört ja schon zur Seite fünf“ (Ausgabe vom 24. Oktober). In der Ausgabe vom 1. November wird es dann noch schlimmer! Wie kann denn ein Fahrgast im Bus oder in der Bahn, ein Leser am Arbeitsplatz oder am Frühstückstisch die Zeitung mit ausgestreckten Armen halten, um zu sehen oder gar zu lesen, was im Bereich des Mittelknicks steht! Man kann doch ein Thema auch abhandeln, indem man es auf zwei Seiten verteilt! Ich hoffe sehr, dass dieser Unsinn sich nicht wiederholt!

Lieber Herr Schaer,

vielen Dank für Ihre Mail. Diesen Schwachsinn, wie Sie es nennen, hat meinereiner höchstselbst mit einigen Kollegen ausgeheckt. Warum? Wieso? Weshalb?
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Komm, hol das Lasso raus!

Tim Bartz schreibt: Muss ich mich als jahrelanger Leser des TV wirklich mit Überschriften des Kalibers „Auf Du und Du mit Kälbchen und Kuh“ oder „Wo Fischers Fritzen frische Fische fischen“ abgeben? Glauben Sie, dass solche Artikel von Lesern ernst genommen werden? Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie zukünftig Ihre Überschriften etwas sorgfältiger und vor allem informativer gestalten.

Lieber Herr Bartz,

vielen Dank für Ihre Mail. Uiuiui, da hat jemand versucht, witzig zu sein. Zwei Überschriften aus dem Lokalteil. Pfiffige Wortspiele? Ich meine: albern. Kommt schon mal vor, ist aber nicht Standard. Und Weiterlesen