Der Herbst des Patriarchen

Helmut Veithen aus Hetzerath schreibt: Ihren Bericht, Ministerpräsident Kurt Beck zur Wahl des nächsten Bundespräsidenten aufzustellen (TV vom 13. August), finde ich lachhaft. Wir haben doch ein vor kurzem gewähltes Staatsoberhaupt. Da kommen Sie mit so was – unmöglich. Da vergeht einem ja schon beim Frühstück der Appetit, und die gute Laune für den Tag ist auch dahin. Wie viel Dummheit soll der Wähler denn noch ertragen? Herr Beck ist der größte Schuldenmacher der Nation. Bernhard Vogel hatte damals recht: Gott schütze Rheinland-Pfalz.

Ich habe mich im Frühjahr überreden lassen, Ihre Zeitung wieder zu bestellen, da ich sie über Jahre nicht mehr gelesen hatte. Ich sehne den Tag herbei, an dem dieses Abo ausläuft. Ich wäre froh, wenn’s morgen Weiterlesen

Die Freiheit der Andersdenkenden

Karl-Heinz Hoffmann aus Strohn in der Eifel schreibt: Sehr geehrter Herr Reinhart, der nach den Todesanzeigen ehrlichste Zeitungsteil „Leserbriefe“ (wenn sie nicht von Journalisten getürkt werden) wird immer kleiner. Der Grund ist Ihr Unterlaufen der TV-Prinzipien (keine Veröffentlichung von anonymen Zuschriften). Sie nehmen sich das Recht heraus, diese Leserbriefe in Ihrem Kommentar ausschweifend zu besprechen (große Bilder nehmen außerdem den Briefen den Platz weg). Mit der lächerlich machenden Verteidigung der Redaktion sorgen Sie dafür, dass irgendwann niemand mehr kritische Briefe schreibt. Natürlich kann man verstehen, dass der TV auf Abonnenten, Religiöse, Parteien und die bei Ihnen Weiterlesen