Vorsicht, Ironie!

Joachim Zierau aus Wincheringen schreibt: In der Ausgabe vom 22. Juni erschien der Artikel „Mensch …Kai Ming Au“. Dieser Artikel ist nicht nur unkorrekt, sondern auch intolerant. Ich kann nicht verstehen, dass eine derart tendenziös falsche Darstellung die internen Kontrollen des TV passieren konnte, ohne gestrichen zu werden. Ich möchte noch betonen, dass ich weder Herrn Kai Ming Au kenne, noch einer Burschenschaft angehöre, noch irgendwelche Kontakte zu den genannten Burschenschaften habe.
Lieber Herr Zierau,
vielen Dank für Ihre Zuschrift. Ich vermute, dass hier ein kolossales Missverständnis vorliegt. Die Kolumne „Mensch …“, immer mittwochs auf der Kultur-Seite platziert, ist kein nachrichtlichter Text, kein Weiterlesen

Derowegen eile zum Schluß …

Herr B. aus der Eifel meldet sich häufiger zu Wort. Hier zwei seiner Beiträge (in Auszügen):
Die Antworten aus der Chefetage sind reichlich lang, aber es wird gekonnt und überzeugend gekontert. Herr Reinhart hat eine Engelsgeduld und nimmt die Leser ernst; er bleibt freundlich – auch bei forschen Attacken. Er weiß wahrscheinlich gar nicht, dass seine Texte, losgelöst vom journalistischen Genre, bei Kritikgesprächen/Tadel/Rüge mitunter Schrittmacherdienste leisten. Übrigens: beidseitig! Die Überschriften sind „Böller“, von wegen plump!
[…]
Herr Reinhart, Sie bleiben bei unangenehmen Briefen sehr besonnen, friedfertig, behalten die Balance – und eröffnen mit „Sehr geehrter Herr …“ und schließen unbeirrt „Mit freundlichen Grüßen“. Das ist nicht korrekt,
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Vergesst den Bauch nicht

Frau B. aus Trier meint: Missbrauch und Misshandlung – der Volksfreund schreibt auf Seite eins für mein Gefühl zu oft und immer reißerischer über Mord und Vergewaltigung und andere abscheuliche Verbrechen. Gibt es denn keine wichtigen politischen Nachrichten!?

Liebe Frau B.,
vielen Dank für Ihre Mail. Was darf, was kann, was soll, was muss berichtet werden? Wie umfangreich? Auf Seite eins oder weiter hinten? Diese Fragen beschäftigen uns in jeder Redaktionskonferenz, also zwei- bis dreimal täglich.

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