Ciao, Giuseppe

Christa Stock, viele Jahre Lehrerin in Trier-Nord, schreibt: Die Action-Parodie „Freck langsam“ sorgt schon Wochen vor dem Start für Aufsehen. So steht es auf der ersten Seite des Trierer Lokalteils (6. September). Gleich darüber der Hinweis: „Tragischer Tod: Leiwener Winzer stirbt bei Arbeitsunfall“. Wie eiskalt und gegensätzlich!
„Freck langsam: Stirb langsam! Geh‘ langsam kaputt!“
Als gebürtige Triererin und auch mit trierischer Mundart aufgewachsen und mit ihr gut vertraut, schäme ich mich, dass man solch einen Titel wählt und dazu noch behauptet, es sei Trierer Platt. „Freck“ ist ein Ausdruck aus der untersten Straßensprache und hat mit echter trierischer Mundart
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Empörung auf Knopfdruck

Manfred Lessel aus Irrel meint: Die Schlagwörter „unabhängig“ und vor allem „überparteilich“ sollten Sie streichen, denn das sind Sie als Tageszeitung schon lange nicht mehr. Das zeigt sich immer wieder in den Kommentaren, vor allem in denen von Werner Kolhoff. Denn dessen Meinungsartikel sind in der Regel linkslastig und allzu tendenziös. Mit kritischem Journalismus hat das nicht viel zu tun! Auch die Auswahl der Leserbriefe zu Sarrazin im TV (8. September) ist mit Sicherheit einseitig kontra Sarrazin von Ihnen vorgenommen worden. Sie spiegeln nämlich nicht die etwa 70- bis 80-prozentige Zustimmung der Bevölkerung zu Sarrazin wider.
Lieber Herr Lessel,
vielen Dank für Ihre E-Mail. Über Sarrazin ist alles gesagt, von (fast) allen. Ich will gar nicht näher auf die vulgär-darwinistischen Thesen eingehen. Erbdummheit der Muslime? Die Gene der Juden? Au weia!
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Tarnen, täuschen, tricksen

Christoph Steil aus Trier schreibt: Lieber Volksfreund, mit großer Freude und gleichzeitiger Verwunderung habe ich die Ausgabe des TV vom 6. Juli gelesen. Im Sportteil war doch tatsächlich einmal ein sportlicher Bericht über eines der überregional vertretenen Aushängeschilder auf der ersten Seite platziert. Wo sonst in den letzten Wochen und Monaten Berichte über eine staatsanwaltschaftliche Durchsuchung in der Geschäftsstelle eines Vereins oder ein Artikel über den an Schnupfen erkrankten Altinternationalen eines Fußball-Viertligisten platziert waren, konnte ich nun endlich mal wieder einen „echten“ Sportbericht studieren.
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Von Spendern und Sponsoren

Horst F. aus Trier fragt: Die Bäckerei XYZ ist Sponsor unseres Sportvereins und hat der Bambini-Mannschaft einen Satz neue Trikots spendiert. Ich habe der Volksfreund-Redaktion ein Bild von der Übergabe geschickt, das aber nicht veröffentlicht wird. Warum eigentlich nicht?
Lieber Herr F.,
vielen Dank für Ihre E-Mail. Ähnliche Anfragen erreichen uns täglich.
Tolle Sache, das Geschenk der Bäckerei XYZ (Namen nennen wir hier nicht). Toll auch, dass fast jeder Sportverein solche Gönner hat. Und jeder Musikverein. Und jeder Karnevalsverein. Und jeder Weiterlesen