Ich krieg die Krise!

Karl-Heinz Weber aus Trier schreibt zum Artikel „Irrfahrt mit erfolgreichem Ende – Im Bürgerhaus Trier-Nord kriegt die ‚Aeneis‘ für die Antikenfestspiele den Feinschliff“ (TV vom 17. Juni): Können Sie bestätigen, dass der Konjunktiv von „kriegt“ tatsächlich „krächte“ lautet? Mit Freude erwartete ich Ihre Antwort.
Lieber Herr Weber,
vielen Dank für Ihre Zuschrift. Da haben Sie mir aber einen Schrecken eingejagt! „Krächte“? Als Konjunktiv von kriegen? Stand hoffentlich nicht im Volksfreund! Gibt’s nämlich nicht, dieses Wort, jedenfalls nicht im Hochdeutschen. Ein Blick auf den Artikel, den Sie erwähnen, sicherheitshalber noch einmal das elektronische Archiv durchsucht. Aufatmen, uff: „krächte“ stand noch nie in der Zeitung. Die richtige Lösung: kriege beziehungsweise kriegte.
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Eins, zwei oder drei

Thomas Müller schreibt per E-Mail: Wenn ich im Volksfreund die Formulierung lese, dass „nach Informationen unserer Zeitung“ dies oder das zu erwarten sei, beschleicht mich immer ein komisches Gefühl. Warum wird die Quelle nicht genannt, aus der diese tollen Informationen stammen? Ganz egal, ob es um irgendwelche Geheimnisse aus der Berliner Politik geht oder um einen Spielerwechsel bei Eintracht Trier. Manchmal denke ich: Das saugen sich die Redakteure doch aus den Fingern!
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Gütesiegel ohne Garantie

Georg Kohr aus Trier schreibt zum Konzert der norwegischen Band a-ha in Trier: Zunächst einmal möchte ich mich bedanken, dass einige meiner Anmerkungen bereits veröffentlicht wurden. Ich muss aufs Schärfste bemängeln, dass Nora John in ihrem Artikel mit keiner einzigen Silbe darauf eingeht, dass die gebotene Lautstärke bei dem Konzert eine Zumutung war. Von einer ausgewogenen Berichterstattung hätte ich nicht nur Lobhudelei gewünscht, da darf es denn auch schon mal ein kritischer Ton sein. Und nicht nur ich hatte mit dieser Lautstärke ein Problem.
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Tore, Tränen und Triumphe

Mehrere Leser fragen: Nächste Woche beginnt die Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika. Viele Spiele werden abends ausgetragen. Wie berichtet der Volksfreund? Ist die Zeitung aktuell?
Liebe Sportfreunde,
das Fieber steigt, der Puls blubbert, die Nerven vibrieren: Nur noch wenige Tage bis zum Eröffnungsspiel der Fußball-WM. Vier Wochen lang (11. Juni bis 11. Juli) wird das Spektakel die Welt in Atem halten. Und auch jene mitreißen, die sich jetzt noch tapfer verweigern. Denn: Fußball ist mehr als ein Spiel von 22 Männern in kurzen Hosen. Fußball ist Revolution, Fußball ist Theater, Fußball ist Kommerz, Fußball ist Klamauk, Fußball ist Kult – und die WM das Nonplusultra von alldem: das größte mediale Ereignis auf dem Planeten.
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