Erklären, erklären, erklären

Erwin Michels aus Retterath schreibt zur Kinder-Nachricht „Was ist Korruption?“ (TV vom 18. November): Liebe Meinungsmacher der Presse, hier gerade die Polizei als Beispiel für Korruption und Bestechlichkeit zu benennen, finde ich mehr als geschmacklos! Gerade von Kindern soll die Polizei als Vorbild, unter anderem von Ehrlichkeit und korrektem Handeln wahrgenommen werden. Diese Vorbildfunktion zu beschädigen, kann und darf nicht Aufgabe der Presse sein.

Weiterlesen

Bitte keine Postwurfsendungen

Hanns-Georg Salm aus Gondenbrett schreibt: In Kopie an die Vorsitzende des Bundes der Vertriebenen (BdV), Frau Erika Steinbach, MdB, Herrn Patrick Schnieder, MdB, guido.westerwelle@bundestag.de. Die folgende elektronische Post an die hiesige regionale Zeitung Herrn Dr. Guido Westerwelle m. d. B. u. g. Kenntnisnahme. Weiterlesen

Klitzekleine Krater

Alois Mayer schreibt per E-Mail: Sehr geehrter Herr Reinhart, da Sie mir bereits mehrmals mit Ihrem Wissen geholfen haben, bitte ich nun erneut um Klärung.
Ein „Maar“ kennt jeder! Doch wie nennt man die Diminutivform, ein kleines Maar? Maarchen – Määrchen – Märchen?
In der Literatur findet man alle Schreibweisen. Teilweise sogar in demselben Text zweierlei Formen, so steht zum Beispiel auf www.tourismus.daun.de „Hetschenmäärchen am Holzmaar“ und auf folgender Seite „Strohner Märchen“.
Weiterlesen

Butt in Trimport, Bordeaux in Trier

Gerd Strellen aus Trimport meint: Nachdem ich mich schon sehr lange über die völlig überzogene Medienpräsenz des FC Bayern München wundere, hat diese nun mittlerweile zu meinem Ärger auch den Trierischen Volksfreund erfasst.
Wöchentlich an mindestens zwei, manchmal an drei Tagen ist der Headliner auf der ersten Sportseite Ihrer Zeitung ein Bericht mit großem Farbfoto über diesen süddeutschen Verein, der geographisch gesehen etwa so weit weg von Trier ist wie Hamburg oder Bremen.
Weiterlesen

Hellseher und Hütchenspieler

Günter und Renate Schmitt aus Trier schreiben: Immer wenn wir die Anzeige „Heilende Eifel-Hellseherin“ im TV lesen (unter Verschiedenes), können wir nicht verstehen, dass eine einigermaßen vernünftige Zeitung eine solche Werbung veröffentlicht. Hier werden Versprechen von einer „Hellseherin“ gemacht, die in unseren Augen unverantwortlich sind. „Hundertprozentiger Erfolg“, „Heilung von Krebs“ und so weiter – das kann und darf nicht mal ein Mediziner garantieren. Wir wundern uns, warum bis heute offenbar kein Arzt auf solche Anpreisungen reagiert hat. Für uns gibt es nichts Schlimmeres, als den ärmsten Menschen, den Schwerstkranken, solche unerfüllbaren Hoffnungen zu machen. Wenn diese Frau tatsächlich hellseherische Fähigkeiten hätte, wüsste sie, dass ihre Versprechen in keiner Weise zu erfüllen sind.
Weiterlesen