Blut, Schweiß und Tränen

Gustav Schröder aus Sassen in der Vulkaneifel meint: Kürzlich habe ich im Sport-Teil die Überschrift „Am Boden zerstört“ gelesen. Dieser Ausdruck, der den Zustand der deutschen U20-Nationalmannschaft nach der Niederlage gegen Brasilien umschreiben soll, ist unvollständig. Eigentlich müsste es heißen: „Der Rest wurde am Boden zerstört.“ So lautete nämlich der Text in den Wehrmachts-Berichten des „Dritten Reichs“. Ähnliche Begriffe, die sich leider bis heute erhalten haben, findet man bei Victor Klemperer in LTI (Lingua Tertii Imperii), dem „Notizbuch eines Philologen“.
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Verwirrt, verfälscht, verachtet

Sergey B. Volobuyev, künstlerischer Leiter des Theaters Petipa im Hochwald-Ort Lorscheid, schreibt: Ich freue mich sehr, dass der Leserbrief von Irma Keller-Voshart veröffentlicht worden ist (TV vom 7. Oktober). Und nicht nur ich, sondern Tausende theatertreue und kompetente Anhänger bundesweit äußern ihre Meinung lauter und lauter zum Thema „Verfälschung und Verwirrung von klassischem Theaterstoff“. Stark zurückgehende Besucherzahlen sollten schon längst alarmierend sein. Verlorener Spaß und Lustlosigkeit am Theaterbesuch machen es deutlich. In diesem Bereich macht das Theater Trier Rückwärtsfortschritte. Zwar eigene Linientreulosigkeit, durchaus aber strategisch rettende Entscheidung der Trierer Theater-Leitung, „Figaro“ auf konventionelle Art zu inszenieren.
Umso enttäuschender ist für mich, dass mein Brief von Mai 2009 zum Thema „Verwirrung, Verfälschung und Verachtung von klassischen Ballettwerken wie „‚Schwanensee‘ als ‚Schwanen.See'“ mit Kommentar von Dieter Lintz nicht nur nicht veröffentlicht, sondern noch nicht einmal beantwortet wurde!!!!!!!!!!! Nach dem Leserbrief von Irma Keller-Voshart mit angesprochenem Thema bestehe ich darauf!

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Ein Glas Sekt per E-Mail

Egon Kappes aus Zeltingen-Rachtig schreibt: Ich möchte Ihnen für die aktuelle Ausgabe nach der Bundestags-Wahl ein großes Lob und die volle Anerkennung aussprechen – der Redaktion insgesamt und allen Redakteuren und Mitarbeitern, die mit ihren Berichten und Kommentaren, dem Erfassen und Zusammentragen der Wahl-Ergebnisse im Detail und der Auswertung im Großen ein übersichtliches Bild über die Wahl – regional und bundesweit – vermittelt haben. Bravo und vielen Dank!
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Bin tot, ihr Pfeifen!

Diesmal andersherum: Die Fragen stellt die Chefredaktion – die Antworten geben die Leser. Ein Perspektiven-Wechsel.

Warum, so fragen wir uns, flattern reihenweise anonyme Zuschriften ins Haus? (Die drucken wir eh nicht, wissen Sie doch!).

Warum, so fragen wir uns, geifern, zetern und fluchen manche Schreiber los, als ob es kein Morgen gäbe. (Tss tss tss, das Gesetz, Sie wissen schon, beleidigende Texte bringen wir nicht!)

Warum, so fragen wir uns, liefern einige Autoren unabhlässig, naja, wunderliche Traktate und bestehen auf „unverzüglichem Abdruck“ (Sie wissen doch: keine Wahl-Parolen, keine Gebete, keine Denunziationen!).

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