Bon appetit!

Stefan Mayer aus Trier schreibt: Vom Tortenguss zum Breiverdruss … oder wie wird eine Regionalzeitung zum Fallobst? Man nehme: reichlich Sport, eine Handvoll spektakulärer Unfälle, gewürzt mit Werbung, ein bisschen Wirtschaft und Politik aus der ganzen Welt, und zum Schluss eine leichte Prise „Lokales“. Dieses Mischungsverhältnis kann’s doch nicht sein. Zwei bis vier Seiten im Schnitt an lokalen Netto-Berichten sind einer ?100000-Einwohner-Metropole nicht würdig. Von einem „Volksfreund“ kann seit langem nicht mehr die Rede sein. „Sportsfreund“ wäre der bessere Name. Ohne diesen Anteil könnte man schon fast durch das Blattwerk hindurchschauen. Es wird Zeit, dass hier ein neuer Küchenmeister die Rezepturen überdenkt.
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Schneisen im Dschungel

Franziska Meyer-Heck aus Gerolstein schreibt: Das Leser-Forum gefällt mir sehr gut. Ich genieße es mit großem Interesse. Nun meine Frage: In der Mitarbeiterzeitung des „Verkehrsverbundes Region Trier“ ist mir folgender Satz aufgefallen: „… wenn dann jetzt der TV wieder zu einer objektiven Berichterstattung zurückfände…“. Berichten Sie etwa nicht immer objektiv? Ich lese seit Jahrzehnten den Volksfreund im Glauben der Objektivität. Sollte ich etwa jetzt nicht mehr so vorurteilsfrei lesen können?
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