Heimatgefühle

Friedhelm Bier aus Zeltingen-Rachtig schreibt zu verschiedenen Artikeln, die sich mit der Region beschäftigen: Mich wundert schon lange, dass man solche Anstrengungen unternimmt, um den Stellenwert der Mosel nach oben zu päppeln. Dabei genügt doch ein Blick auf die Landkarte, um zu beweisen, dass die Mosel von Anfang an zur Perle der deutschen Landschaften bestimmt war. Denn warum wohl mäandert die Mosel so sehr? Weshalb folgt eine Moselschleife der anderen? Es ist doch die einzige Möglichkeit, so viel Schönheit auf begrenztem Raum unterzubringen. Das hat der liebe Gott echt gut gemacht!

Lieber Herr Bier,

vielen Dank für Ihr Schreiben. Ja, die Region ist schön! Die Mosel, die Saar und die Kyll, die Eifel und der Hunsrück, die Städte und Dörfer – es ist ein gutes Gefühl, hier zu leben. Ein Gefühl von Heimat, das viele Weiterlesen

König Fußball

Rainer C. aus Trier schreibt: Mir fällt auf, dass der „große“ Sport im TV recht stiefmütterlich behandelt wird. Hingegen wird der einheimische Sport bis hin zur letzten Bezirks- und Jugendklasse, auch in exotischen Sportarten wie Kegeln, seitenlang mit Berichten und Tabellen dargestellt. Gut, wo soll das auch sonst stehen als im Regionalblatt? Ich glaube jedoch, dass zum Beispiel die erste und zweite Fußball-Bundesliga wesentlich mehr Menschen interessieren als irgendeine Bezirksliga.
Nun ist mir aufgefallen, dass die Ankündigung zum 29. Bundesliga-Spieltag (15./16. April) nur in einem
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Gedankenfreiheit

Dieter Neyses schreibt per E-Mail: Bezüglich des Tibet-Leserbriefs mit der Überschrift „Inakzeptabel“ von Li Zhu aus Trier möchte ich neben meinem Entsetzen zum haarsträubenden Inhalt vor allem mein Erstaunen zum Ausdruck bringen, dass der TV einer solchen Zuschrift ein Forum bietet. In dieser Machart wird zur Zeit hundertfach und bundesweit (und vermutlich weltweit) als Leserbrief getarnte, vom chinesischen Staat gelenkte Desinformation betrieben. Ist das jetzt einfach nur provinziell oder auch im wirtschaftlichen Interesse des TV begründet?

Lieber Herr Neyses,

vielen Dank für Ihre Zuschrift. Sie werfen einige interessante Fragen auf. „Serienbriefe“, „Rundschreiben“ oder „offene Briefe“, die an dutzende Adressaten verschickt werden, veröffentlichen wir nicht im TV. Ich schließe Weiterlesen

Hier pro, dort kontra

Martin Vogt aus Trierweiler schreibt: Ich habe in einem Leserbrief, der am 2. April erschienen ist, das sogenannte „Ferkelbuch“ verteidigt und mich dabei vor allem auf die religiöse Kritik und die verwendete Sprache der bis dato abgedruckten Leserbriefe bezogen. Neben meiner Zuschrift wurde eine andere veröffentlicht, in der das „Ferkelbuch“ als rassistisch und antisemitisch hingestellt wird. Mein Brief bekommt einen Beigeschmack, denn es sieht nun aus, als würde ich ein rechtsradikales Buch, eine angebliche Neuauflage des nationalsozialistischen „Stürmers“, verteidigen. Nichts liegt mir ferner! Bitte drucken Sie eine Richtigstellung.

Lieber Herr Vogt,

vielen Dank für Ihre Zuschrift. Ich habe sie mit Interesse gelesen und beantworte sie an dieser Stelle, weil auch andere Leserbrief-Autoren mitunter ähnliche Bedenken äußern, nämlich: Die Aussage ihrer Zuschriften werde durch das Umfeld oder die Platzierung „umgefärbt“ und das, was sie eigentlich sagen wollten, konterkariert – Weiterlesen