Medienmacher = Meinungsmacher?

Wolfgang Hax aus Dhronecken schreibt: Seit über 40 Jahren verfolge ich mit Interesse das politische Geschehen. In all den Jahren hat es immer wieder sogenannte „Wortbrüche“ von allen Parteien gegeben. Und immer wieder ist mir aufgefallen, dass es oft an den Medien liegt, was als „Wortbruch“ groß herausgestellt wird. Dabei spielt insbesondere die „Bild“-Zeitung eine entscheidende Rolle. Dieses Boulevard-Blatt nimmt die Meinungsführerschaft für sich in Anspruch. Chefredakteur Kai Diekmann und sein Gefolge bestimmen häufig, was als „Wortbruch“ deklariert wird und was nicht. Oft werden regelrechte Kampagnen gesteuert. Weiterlesen

Das Grundgesetz

Ingrid Gouin aus Trier schreibt: Redakteure sollen berichten, nicht bewerten! Diesen journalistischen Grundsatz vernachlässigt der TV mehr und mehr. Ich habe zunehmend den Eindruck, dass das Prädikat „überparteilich“ sich zur Farce entwickelt und sich die Redakteure als sechste Kraft im Trierer Stadtrat entwickeln, samt vorgezogenem Wahlkampf. Dabei ergibt sich für mich die Frage, wie lange ich diesen Trend zur einseitigen Sensationsmache als Abonnentin noch akzeptiere.

Liebe Frau Gouin,

vielen Dank für Ihre Zuschrift. Die Nachricht ist heilig, die Meinung ist frei. Dieses alte Motto der „New York Weiterlesen

Viele Kanäle, endlose Schleifen

Dieter Hassenbach aus Wasserliesch fragt: Warum werden denn die Programme der regionalen Fernsehsender „Offener Kanal“ und „Antenne West“ nicht im Trierischen Volksfreund abgedruckt?

Lieber Herr Hassenbach,

vielen Dank für Ihre Zuschrift. Die Fernseh-Landschaft verändert sich im digitalen Zeitalter rasant. Derzeit sind in Deutschland mehr als 420 öffentlich-rechtliche und private Programme zu empfangen – so viele wie nie zuvor, oft mit kaum messbaren Quoten.

Im Durchschnitt verbringt jeder Deutsche täglich knapp dreieinhalb Stunden vor dem Fernseher. Und wir Weiterlesen

Die Meinung ist frei

Klaus Lorscheider aus Rascheid schreibt: Die Auswahl der Leserbriefe provoziert mich seit längerer Zeit, weil sie an Sensibilität zu wünschen übrig lässt. Nun ist wieder mal der Herr Berens aus Rommersheim abgedruckt worden. Nicht nur die Vielzahl seiner Schmähschriften, sondern deren einseitige Inhalte gehen oft am Sinn dieser Rubrik vorbei. Sie bieten ihm eine Plattform, die Sie bei politischen Beiträgen wesentlich besser sortieren. Nicht nur mir ist klar, dass dieser Schreiber sich als Besserwisser und Superreformer selbst klassifiziert. Bitte eifern Sie in punkto Einseitigkeit nicht Ihren Kollegen auf den politischen Seiten nach, die uns mit rot gefärbten Artikeln überschütten, denn ich will die SPD auch nicht durch „Passiv-Teilnahme“ unterstützen.

Lieber Herr Lorscheider,

vielen Dank für Ihre Zuschrift. Weit mehr als tausend Leserbriefe werden pro Jahr im TV veröffentlicht – Tendenz steigend. Alle eingesandten Beiträge abzudrucken, ist leider nicht möglich. Rund 75 Prozent Weiterlesen