Schleiertänze

Zu wenig Geld, zu wenig Punkte – den Basketballern der TBB Trier droht nach der Insolvenz der Abstieg aus der Bundesliga. Ein Sportsfreund will wissen: Warum heißt die zweite Liga nicht zweite Liga, sondern ProA?

Lieber Sportsfreund,

interessante Frage. Der Mensch neigt dazu, sich die Welt schönzureden, jeder will der Größte, Beste, Tollste sein.

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Ho’oponopono und andere Rituale

Ein Leser aus der Südeifel schreibt anonym: Immer wieder wundere ich mich, wenn ich in der Zeitung die Formulierung „Wir entschuldigen uns“ lese. Wenn ihr euch schon entschuldigt habt, warum dann noch die Erklärung? Ihr meint gewiss: Wir bitten die Leser um Entschuldigung! Bei so viel liebenswerter Erklärung bin ich gerne bereit, die Redaktion von Schuld freizusprechen.

Mit fröhlichem Grinsen:

Ein dankbarer Abonnent

Lieber unbekannter Leser aus der Südeifel,

vielen Dank für Ihre Zeilen. Sie haben ein hübsches Beispiel für den Sprachwandel entdeckt. Es ist ein bisschen vertrackt, vielleicht kommt es Ihnen haarspalterisch vor, doch wir probieren es mal.

Wer einen Fehler gemacht hat, wer sich falsch verhalten hat, wer in einer bestimmten Weiterlesen

Macht und Ohnmacht

Es ist eine Geschichte, die wie keine zweite in diesen Tagen die Menschen in Trier berührt, aufwühlt, nachdenklich macht: Ein Mädchen (16) ist im Norden der Stadt umgebracht worden, an einem Bahndamm. Erstochen mit einem Klappmesser, ihre Leiche verbrannt. Der Täter ist wahrscheinlich der 24-jährige Nachbar. Die Polizei hat ihn festgenommen, er ist geständig, sitzt wegen Totschlags in Untersuchungshaft.

Wo man hinschaut, wo man hinhört, das grausame Geschehen ist gegenwärtig. Es ist das Thema, über das alle reden: auf dem Marktplatz, in der Kneipe, auf dem Schulhof – und im Internet. Unzählige melden sich in sozialen Netzwerken zu Wort, posten, liken, kommentieren, laden Bilder, Filme, Musik hoch.

Ungeachtet der Tragik: Der Fall zeigt beispielhaft, wie sich die mediale Welt verändert, wie die mediale Welt die Gesellschaft und die Politik verändert – und welche Fragen, Verwerfungen und Probleme das aufwirft. Der Reihe nach:

Das Netz trauert. Tausende weinen symbolisch mit der Familie der Getöteten, bekunden ihr Beileid, spenden Trost auf Facebook. Sie produzieren Erinnerungsvideos und platzieren sie auf YouTube. Sie organisieren einen Gedenkmarsch. Wunderbar.

Das Netz kocht.  Du Mörder! … Ich stech dich ab! … Todesstrafe! … Stellt ihn an die Wand! … Hundesohn! … Überlasst ihn für zwei Stunden der Familie, dann kriegt er seine Strafe. – Da reichen fünf Minuten! … Zündet ihn an …

Wut! Aufschrei! Hysterie! Kurz nach dem Gewaltverbrechen wird der Name des Opfers genannt, bald der Name des Verdächtigen. Da hatten ihn die Fahnder gerade geschnappt. Fotos des Opfers, Fotos des mutmaßlichen Täters. Gerüchte, Spekulationen, Anschuldigungen, Aufrufe zur Lynchjustiz, zur Menschenjagd. Widerlich.

Das Netz zweifelt.  Die Polizei ermittelt wegen der Pöbeleien. Die Mehrzahl der Nutzer reagiert besonnen, ruft die Hassprediger zur Ordnung, warnt und mahnt. Es hilft nichts – die eine oder andere Seite muss abgeknipst, der eine oder andere Kommentar gelöscht werden.

Die Meinung ist frei, trotzdem darf nicht alles (öffentlich) gesagt werden. In der neuen Medienwelt ist das nicht anders als in der alten Medienwelt.

Die alte, analoge Medienwelt: Journalisten recherchieren, schreiben auf oder senden, was passiert ist, ordnen es ein, kühlen hitzige Debatten runter. Sie sind, wie das in der Kommunikationsforschung heißt, Gatekeeper (Pförtner, Wächter), die entscheiden, welche Nachricht, welche Information verbreitet wird und welche nicht.

Im Volksfreund, gedruckt und online: Fakten. Keine Namen, gepixelte Fotos des Mädchens (wenn überhaupt), keine Bilder des Beschuldigten. Ähnlich zurückhaltend die öffentlich-rechtlichen Fernseh- und Radiosender. Stets im Kopf: Presserecht, Persönlichkeitsrecht und, nun ja, Pietät und Respekt und andere angestaubte Tugenden.

Deutlich enthemmter: Boulevardmedien, die Klarnamen bringen, die Bilder der Beteiligten raushauen, die mitunter für Enthüllungen über das Privatleben zahlen, die Familienalben fleddern, die Hinterbliebene im Frühstücksfernsehen vorführen.

Im Zweifel nehmen Bild, RTL & Co. Ärger in Kauf. Entscheidend ist nicht, was erlaubt ist, sondern was es kostet (zum Beispiel einige Tausend Euro bei Verunglimpfung oder Schmähung, falls sich jemand beklagt).

So provozierend, bisweilen zynisch und menschenverachtend diese Spielart des Journalismus sein mag – im Vergleich zu den Exzessen im Internet kommt sie harmlos und gebändigt daher.

Die neue, digitale Medienwelt, besser: Parallelwelt oder Gegenöffentlichkeit:  Wer will, der findet Wege, sich im Internet mitzuteilen. Facebook, Twitter, Instagram, YouTube, WhatsApp …

Direkt, authentisch, ohne Filter, ohne Tabus.

Kein Gatekeeper in Sicht, nirgends, der auf die Einhaltung moralischer, ethischer, rechtlicher Belange pocht, der dafür sorgt, dass nur geprüfte Informationen verbreitet werden, der Beschimpfungen, Beleidigungen, Bedrohungen aussortiert.

Vorteil der Gegenöffentlichkeit im Netz: Jeder kann, wann immer er will, schwadrosophieren, was immer er will, und den Rest der Menschheit damit beglücken. Das Publizieren, jahrhundertelang ein Privileg der Medienelite, ist längst ein Massenphänomen. Und beschert einen ungeheuren Erkenntnisgewinn (dank Schwarmintelligenz, viele wissen mehr als wenige).

Nachteil der Gegenöffentlichkeit im Netz: Jeder trägt die Verantwortung für das, was er von sich gibt, keine Institution, keine Redaktion greift regulierend ein, niemand schützt vor den Folgen unbedachten Ausposaunens von Dämlichkeiten aller Art. Freiwillige Selbstkontrolle bedeutet, sich zu vergewissern: Muss es gesagt werden? Muss es jetzt gesagt werden? Muss es jetzt von mir gesagt werden?

Die Generation Internet ist mit der Kommentarfunktion groß geworden und drückt, oft ohne nachzudenken, aufs Knöpfchen. Das Privateste wird sichtbar, der Ton rüder, aggressiver, manchmal bösartig, voller Hetze und Häme. Dann regiert der Mob. Einmal angeworfen, lässt sich die Erregungsmaschine kaum stoppen.

Netz-Versteher sagen, das Gift sei immer schon in den Menschen gewesen; nun sei halt ein Ventil da, aus dem es ungehindert strömen könne.

Netz-Kritiker sagen, dies sei nicht die einzige Erklärung für die Verrohung der Sitten. Sie weisen auf den Fehler im System hin. Weil keine Bremse eingebaut sei, drehe die Erregungsmaschine ständig auf höheren Touren und verpeste mit ihren Abgasen das gesellschaftliche Klima. Sind Netzwerke wie Facebook sozial – oder asozial?

Herzliche Grüße!

Peter Reinhart

Ein Pyjama für zwei

Die Porta Nigra wird farbig angestrahlt. Schön – aber: warum?

In der Fußgängerzone von Trier werden Luftballons mit einem Sprüchlein drauf verteilt. Nett – aber: wieso?

Auf riesigen Plakaten steht die Zahl 25, sonst nichts. Originell – aber: weshalb?

Hie und da fragt jemand: Können Sie bitte aufklären?

Liebe Leser,

das ist Guerilla-Marketing. Hat nix mit Che Guevara zu tun. Sondern mit Werbung. Weiterlesen

Lieber, liebe, liebes

Frau Weißer (Name geändert) will wissen: Warum schreiben Sie eine Kolumne für Machos? Wahrscheinlich, weil Sie selbst einer sind! „Leser fragen, die Chefredaktion antwortet“ steht drüber. Es müsste heißen: „Leserinnen und Leser“ oder „LeserInnen“ – wegen der Geschlechtergerechtigkeit. Nur das Maskulinum zu verwenden, ist diskriminierend.

Liebe Frau Weißer,

lieber (?), liebe (?), liebes (?) androgyn, bigender, weibliche, Frau zu Mann (FzM), gender variabel, genderqueer, intersexuell (auch inter*), männlich, Mann zu Frau (MzF), weder noch, geschlechtslos, nicht-binär, weitere, Pangender, Pangeschlecht, trans, Weiterlesen

Mut tut Wut gut

Herr *** meldet sich telefonisch, er wirkt konsterniert: Der Volksfreund hat neulich meinen ersten Leserbrief veröffentlicht. Danach bin ich von anonymen Anrufern beschimpft worden. Und in meinem Briefkasten fand ich mehrere Schmähschriften, natürlich anonym. Ist das eigentlich normal?

Lieber Herr ***,

zunächst: Es tut mir sehr leid, dass Sie von anonymen Pöblern belästigt werden. Ärgerlich, so etwas, und möglicherweise ein Fall für die Justiz. Dass es gelingt, die Übelkrähen zu entlarven, ist allerdings unwahrscheinlich. Meine Empfehlung: gelassen bleiben, ignorieren, drüberstehen.

Wir erleben solche Hass-Attacken in der Redaktion fast täglich. Und fragen uns jedes Mal: Was sind das für Leute, die nicht den Mumm aufbringen, ihren Namen zu nennen, Weiterlesen

Off de Schnüss

Alles hängt mit allem zusammen. Ein Überblick (wirklich nur eine klitzekleine Auswahl!) über merkwürdige Zuschriften der jüngsten Zeit:

Karl-Friedrich L. aus Berlin schickt eine Karte mit dem Aufkleber der Nessie-Partei und einem Foto, auf dem Exkremente abgebildet sind. Einzige Anmerkung: Scheiß-Preise.

Anonym: Allein der Name Ihres Blattes ist schon ein Witz! Diese ganze linksideologische Hofberichterstattung für die Altparteien und das Niederschreiben und Niederschreien jeglicher Opposition politisch Andersdenkender erinnert stark an die Springer-Presse der 60er Jahre, nur waren es da die linken Studenten, die von einer konservativen Presse medial gesteinigt wurden, heute ist es nach dem linken Marsch durch die Institutionen genau umgekehrt! Der Volksfreund ist antidemokratisch, menschenverachtend, zynisch. Lügenpresse! Und so wie ich denken viele, die für ihre Grundrechte einstehen!

Herr M. aus der Eifel schreibt: Als Bürger des Landes Rheinland-Pfalz möchte ich Sie über einen Justiz- und Polizeiskandal mit Schwerpunkten in der Stadt Trier informieren. Auslöser des Skandals ist der Getränkekonzern ***. Verantwortlich für den Terror sind die Weisungen aus der SPD-geführten Regierung. […]  Da die SPD-nahen Print-Medien den Justiz- und Polizeiskandal nicht öffentlich machen […] Bestechlichkeit bei Justiz, Anwaltschaften und Staatsanwaltschaft […] Korruption […] organisierte Kriminalität in der Stadt Trier […] schwarze Kassen des Getränkekonzerns […] lange Tradition und offenes Geheimnis […] Hintergründe und Tätergruppen, die für die Beseitigung der Zeugin Tanja Gräff verantwortlich sind, werden von der Staatsanwaltschaft geheimgehalten […] tödlicher Mix aus Korruption und Bestechlichkeit […] verbrecherisches Syndikat aus Politik, Justiz, Polizei […] Top-Justizterroristen […] Erpressungen, bandenmäßige Prozessbetrügereien […] Justizmafia […]

Anonym: Du blöder Hund!

Herr L. aus dem Hochwald meint: Bussi, bussi! Ein Pazifist liebt seine Nächsten. Ich liebe mich. Schon lange. Nehmen Sie mich bitte ernst. Und bringen Sie der Gewaltlosigkeit zuliebe meinen Leserbrief. [Der geht so:]  Einer schlägt dem anderen off de Schnüss. Egal warum und wieso. Dat tut weh. Dann schlächt dä anneren dem einen och ein off de Schnüss. Auaaah. Dat hat awer weh gedan. Na warte. Dan schlächt dä einen dem anneren nochemal ein off de Schnüss. Dat sieht en dritten. Dä zeicht sogenannt zievielcorage odda so. Geht hinn unn schlächt beiden ein off de Schnüss. Die blude schon. Ahhhhh. Dat hatt awwer weh gedan. Na waaat. Dann schlan die zwei bludenden dem drittten off de Schnüss. Weil se määnen dat Gewaltmonopol zu hann. Jetzt bluut dän och schon. […]  Und wenn sie (noch) nicht gestorben sind, bringen sie sich alle mit aller Gewalt (vorher) um. Dat nennt mä dann: nicht eines natürlichen doodes jestorwen. Sondann durch wat? Ewen. Nur dem Herrjott 8säin Suuun hot et richtig gemaach. Dä hot zum Petrus gesoot: Dou doou dein Schwert weg. Wat haust dau domm Schoof dem Soldat ello säin scheen Ohr ab? Dau Gewalttäter. […]  Hai lääs weider, dau gewaltbefirwortenden Dölpen. Wat wellt ihr törichten Dumfbacken dann?

Frau *** (schreibt öfters): Sind Sie eigentlich so blöd, dass Sie nicht merken, dass Ihr hinterfotziges Gehabe meinen Zorn erst recht anstachelt? Dass ich immer wütender werde, weil Sie auf nichts reagieren? […] Sind Sie das, der meinen Computer unter seiner Kontrolle hat? […] Ich schließe nicht aus, dass der kirchliche Geheimdienst seine Finger im Spiel hat. Ich werde observiert. […] Ich gebe mein Menschenmöglichstes, und Sie drucken gar nichts davon.

Anonym: Was Sie da über *** schreiben, ist ein Witz. Von wegen Charmeur, fragen Sie ihn mal, was er mit seiner ersten Frau gemacht hat! Wie viel hat *** Ihnen für diesen Bericht gezahlt? Das ist die Lügenpresse!

Herr W.: Würde ja einen Leserbrief schreiben, aber das raffen die Leute eh nicht. Die denken nur ans Ficken, Saufen und an Fußball. Ihr Vollpfosten, ihr unfähigen Dellitanten [Original-Schreibweise] habt ja nicht die geringste Ahnung!

Eine Dame: Ihre politische Linie ist einseitig, engstirnig, bourgeois-provinziell und volksverdummend, wie die von sehr vielen anderen Blättern auch. Es wird zunehmend schwierig, andere Meinungen als die offiziell vorgegebenen zu finden. Sie stehen nur noch unter der Rubrik Leserbriefe.

Liebe Leserinnen und Leser, Aktionskünstler, Verschwörungstheoretiker aller Länder,

besten Dank, dass Sie uns ohne Unterlass mit den neuesten Neuigkeiten und wahrsten Wahrheiten versorgen. Schade bloß, dass wir nicht alles veröffentlichen können. Sehr schade.

Herzliche Grüße!

Peter Reinhart

Edel, hilfreich und gut

Andrea Gierenz aus Irrhausen meint zu verschiedenen Veröffentlichungen über den Vermisstenfall Tanja Gräff:

Herrn Deschunty gebührt für seinen mutigen Leserbrief (TV vom 28. Januar) Dank, Respekt und Hochachtung. Er wird sich der dienstrechtlichen Folgen seines Briefes durchaus bewusst gewesen sein, und er wird diese in Kauf genommen haben. Wenn jedoch derart beleidigende Ansichten zur Person von Herrn Deschunty auf der Titelseite veröffentlicht werden (TV vom 2. Februar), dann zweifle ich stark an der Unabhängigkeit der Zeitung. Sie haben das Niveau des Volksfreunds in meinen Augen erheblich sinken lassen. Weiterlesen

Schwarze Löcher

Annette Müller aus Konz schreibt: Lieber Peter Reinhart, danke für Ihren Beitrag „Das Puzzle“ über die Kunst der Veröffentlichung von Leserbriefen. Ich schreibe selbst sehr gern und lese noch lieber andere Leserbriefe.

Briefe mit Wut oder Humor geschrieben – ich mag es selbst, zu provozieren und aufzurütteln für Denkanstöße in unserer Welt der weitverbreiteten Lethargie.

Ich muss zugeben, dass ich mir wünschen würde – wie von Ihnen angesprochen –, dass ein Leserbrief genau auf den Punkt zeitlich passend kommt. Meist ist der „Pepp“ nämlich schon weg, wenn er erst ein oder zwei Wochen nach dem Thema erscheint …

Wie wäre es denn, wenn Sie an mehreren Tagen Leserbriefe veröffentlichen, damit Ihr besagtes „Raum-Zeit-Kontinuum“ vom Samstag nicht gesprengt werden muss? Natürlich sollte nicht einfach alles veröffentlicht werden, aber es ist doch ein gutes Zeichen der Identifizierung Ihrer Leser mit dem TV, dass so viel Bedarf besteht. Oder Sie schreiben Ihre Kommentare einfach auf die nächste Seite, dann haben wir Leser mehr Raum zu schreiben, denn Ihre Darstellungen sind oft sehr lang, auch wenn sie immer amüsant sind …

Liebe Frau Müller,

bitte sorgen Sie sich nicht: Diese Kolumne ist jenseits von Raum und Zeit. Kein Leser kommt deswegen zu kurz. Würde ich jetzt aufhören zu schrei…

Schwarzes Loch

…ben, bliebe ein Schwarzes Loch im Zeitungsuniversum, das alle Materie verschlingt und den Geist gleich mit. Im Bild: die Baby-Ausführung, gibt’s auch viel größer. Gefährlich, so was. Wollen wir doch nicht, oder?

Herzliche Grüße!

Peter Reinhart

Das Puzzle

Herr R. fragt: Warum dauert es so lange, bis mein Leserbrief veröffentlicht wird? Herr B., Herr C. und Herr H. fragen: Warum ist mein Leserbrief gekürzt worden? Herr E. fragt: Warum wird mein Leserbrief nicht abgedruckt?

Liebe Leser,

ich verstehe sehr gut, dass Sie enttäuscht sind, wenn Ihre Zuschriften gekürzt oder nicht sofort oder gar nicht veröffentlicht werden. Und ich weiß, dass Ihnen jedes Wort, das Sie geschrieben haben, wichtig ist.

Leider sind wir oft gezwungen, Sätze oder ganze Passagen abzuzwacken, damit möglichst viele Leserbriefe abgedruckt werden können. Egal, was wir unternehmen: Es ist ein Ding der Unmöglichkeit, alle(s) ins Blatt hineinzupacken.

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