Ruhe in Frieden, grässlicher Grisli

Und nun, tata-tata, eine äußerst erfreuliche Nachricht. Eine Nachricht, die davon kündet, dass die Welt so schlecht nicht sein kann, wie uns immer weisgemacht wird. Die davon zeugt, dass es Leute gibt, die nichts unversucht lassen, um die Menschheit von Plagen aller Art zu erlösen.

Solch eine unerhörte Leistung ist unlängst einer Gruppe von furchtlosen Wissenschaftlern gelungen. Sie hat uns befreit von einem gewaltigen Ärgernis.

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Das Geld liegt auf’m Platz

Boah, ey! Was für ein Eigentor: Helene singt, und (fast) alle pfeifen. Der Schlagerstar und das Schlagerspiel, vereint in einem Event – das passt, oder? Denkste! Die Helenefischerisierung des Fußballs funktioniert nicht. Ein Rätsel, dem Journalisten tagelang nachspüren, eine Riesenstory, so scheint’s, die zeitweise sogar Donald Trump von Platz eins der Nachrichten-Bundesliga verdrängt.

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Wir. Haben. Keine. Angst.

Yes, we can. Ja, wir schaffen das. Wir sind stark. Wir wehren uns. Wir lassen nicht zu, dass der Terror sich in unsere Gehirne schleicht und unsere Gedanken frisst. Wir lassen nicht zu, dass diese Psychopathen ihr Ziel erreichen: uns zu schockieren, unseren Verstand zu infizieren, uns Angst einzujagen. Wir unterwerfen uns nicht.

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Ja, wenn das so ist …

Es ist eine uralte Geschichte: Der Hohepriester geht allein in den Tempel und bekennt die Sünden des Volkes Israel. Alle. Dann überträgt er das ganze große Paket symbolisch (durch Handauflegen) auf einen Ziegenbock und jagt das Viech in die Wüste – mitsamt allen Sünden. Yipiiieh, rufen die Menschen und fangen von vorn an. Ein Jahr später, am Tag der Versöhnung, dieselbe feierliche Zeremonie. Fehleranalyse. Ziegenbock auswählen. Hand auflegen. Ab in die Wüste. Eine Episode aus dem Alten Testament.

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Rede und Gegenrede

Kann nichts schaden, ab und zu darüber nachzudenken, woher wir kommen, um zu verstehen, warum wir geworden sind, was wir sind.

Dieser Tage fiel mir ein spannendes Dokument der Rechtsgeschichte in die Hände. Vor etwas mehr als fünfzig Jahren hat das Bundesverfassungsgericht im sogenannten Spiegel-Urteil die Aufgaben des Journalismus in der Demokratie umrissen:

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… oder sage ich Wahres?

Nein oder Ja? Lüge oder Wahrheit? Schein oder Sein? Kommunikation ist kompliziert. Es kommt darauf an, wer etwas sagt, warum, zu wem, es kommt auf die Absicht an, den Zusammenhang, die Vorgeschichte, und es kommt auf den Empfänger und seine Erwartungshaltung an.

Wenn der amerikanische Präsident alternative Fakten in die Welt setzt, an die er glaubt, aber sonst (fast) niemand, ist der Aufschrei groß: buh, ein Fake, auf Deutsch: eine Fälschung! Prädikat: politisch unkorrekt.

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Nur Freund, nicht Feind

Ob Sie es glauben oder nicht: Ich bin dankbar für Kritik, die Sie, liebe Leser, am Volksfreund oder generell an den Medien äußern. Ich versuche, daraus zu lernen. Und ich verstehe, dass manches, was Journalisten tun (oder nicht tun!), Sie verärgert oder gar Ihr Vertrauen in die Glaubwürdigkeit der Zunft erschüttert. Kein Ding, lassen Sie uns darüber reden.

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Die Sache mit der Maus

Mal unter uns, liebe Leserin, lieber Leser: Sie erwarten, dass wir wahrhaftig berichten; Sie erwarten, dass wir aufrichtig berichten; Sie erwarten, dass wir ehrlich berichten. Ich sage: Jawoll, das versuchen wir, das tun wir nach bestem Wissen und Gewissen. Klar: Irren ist menschlich, Fehler passieren, aber alles in allem attestiere ich der Redaktion des Volksfreunds: das passt, das läuft.

Gestatten Sie, dass ich heute einen klitzekleinen Wunsch an Sie richte, Leserbriefe betreffend. Bitte schreiben und bleiben Sie so wahrhaftig, aufrichtig und ehrlich, wie Sie das von uns Journalisten – zu Recht – einfordern.

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