Topf drauf, Haare ab

Das singt, ähm, das singt, warte mal, wie heißt der noch, so‘n Ballermann-Barde. Mickie Krause, nee, Tim Toupet! Du hast die Haare schön, du hast die Haare schön, du hast, du hast die Haare schön. La la la laaa la la …

Tim Toupet und der singende Friseursalon! Was für eine Nummer!

Haarsträubende Einleitung dieser Kolumne, gebe ich zu.

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Nazis, Nonnen und der Geist von Karl

Rhabarber, Rhabarber, Rhabarber … ja, ich weiß, es reicht langsam mit Karl Marx und dem pseudophilosophischen Geblubber. Alles gesagt, alles geschrieben, meinen viele. Genug! (Dabei ist nicht mal alles, was Marx gesagt und geschrieben hat, veröffentlicht.)

Bemerkenswert, was den Leuten einfällt, wenn es sie nach Trier verschlägt. Weil sie, zum Beispiel,  den Auftrag haben, für Intelligenzblätter oder Metropolenmagazine über Karl Marx und die Stadt, die den Denker und Weltrevolutionär hervorgebracht hat, zu berichten.

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Zweierlei Gulden, dreierlei Taler

Es ist an der Zeit, mal wieder nach dem Fortschritt zu schauen. Sie wissen schon, dieses Ding, das wir im Kleinklein des Alltags leicht übersehen, weil es langsam kriecht wie eine Schnecke. Das wir für eine Illusion halten, weil es im Lärm der schlechten Nachrichten, der uns umtost, kaum auffällt. Das wir vergessen angesichts des Mahnens und Warnens der Schwarzmaler und Schreckensmelder, die unablässig Schlimmes verkünden: Klimakatastrophe! Terror! Krieg! Dieselkrise! Abendmahlstreit! Insektensterben! Brrr!

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Wänn jedär schraipt wi er will

Eine Frage der Ehre, und noch ein bisschen mehr: Beim Diktatwettbewerb „Trier schreibt!“ haben Schüler, Eltern und Lehrer bewiesen, dass es kein Hexenwerk ist, knifflige Herausforderungen der Orthografie und Grammatik zu meistern. Der Volksfreund hat über die Aktion berichtet. Zu dem Artikel „Übung macht den (Rechtschreib-)Meister“ (TV vom 12. April) merkt Leser Hanns-Georg Salm aus Gondenbrett an: Weiterlesen

Herrlich, wie das knistert!

Der beste Ferrari, der je gebaut wurde, ist der nächste. Klingt widersprüchlich, ist aber schlau – mit dem Paradoxon erklärte der italienische Sportwagen-Konstrukteur Enzo Ferrari in einem Satz seine Philosophie: nie auf Erfolgen ausruhen, sondern versuchen, jedes  Modell noch großartiger, noch aufregender, noch edler zu fabrizieren als das davor.

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